Sparkasse: Ostvorstädter Unterschriften verpuffen

Mit dem Rückzug der Sparkasse wollten sich die Stadtteilbewohner nicht abfinden. Ein gestriges Treffen mit dem OB sorgte für Ernüchterung.

Plauen.

658 Unterschriften von Einwohnern der Ostvorstadt sind gestern Mittag von der SPD-Landtagsabgeordneten Juliane Pfeil-Zabel und weiteren Mitgliedern der Partei an den Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Sparkassen-Verwaltungsrates, Ralf Oberdorfer (FDP), übergebenen worden. Eine Kehrtwende werden sie nicht bringen. Der Rathauschef wird die Forderung der Ostvorstädter nach dem Aufstellen eines Geldautomaten und eines Kontoauszugsdruckers in dem Stadtteil nicht unterstützen. Genau das hatten die Unterzeichner nach der Schließung der Filiale an der Waldstraße verlangt.

Die Kunden des Kreditinstitutes könnten künftig jedoch in der Südapotheke an der Gebrüder-Lay-Straße und in Steppis Shop an der Lettestraße ihr Bargeld abheben - jedoch nicht am Geldautomat, sondern beim Verkäufer. An der Lettestraße soll das ab Donnerstag möglich sein, in der Apotheke später.

"Ich kann nicht für Plauen Sachen fordern, die ich woanders nicht bieten kann", sagte Oberdorfer. Es gebe mehrere Orte im Vogtland, in denen weder eine Filiale, noch ein Drucker und oder ein Geldautomat vorhanden seien. Ob er sich nicht wenigstens für einen Halt des Sparkassen-Mobils in dem Wohngebiet einsetzen könne, fragte Pfeil-Zabel den Oberbürgermeister am Schluss des reichlich halbstündigen Gespräches. Auch das wurde angelehnt. Die SPD-Vertreter im Verwaltungsrat des Kreditinstitutes könnten jedoch einen entsprechenden Antrag stellen.

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