Spielplatz soll mit neuen Geräten noch ein Stück attraktiver werden

Was kann in Straßberg in den nächsten Monaten verbessert werden? Der Ortschaftsrat hat sich am Montag bei einer Ortsbegehung auf die Suche begeben.

Straßberg.

Wie bei anderen Ortsbegehungen geraten auch in Straßberg bei den jährlichen Rundgängen der gewählten Ortsvertreter immer dieselben Probleme in den Blickpunkt: Die Schlaglöcher in der Staatsstraße 297 kurz vor der Eisenbahnbrücke standen 2019 schon auf der Mängelliste. Getan hat sich bisher nichts. Auf Schadstellen im Belag wurde in vergangenen Jahren auch an anderen Stellen der stark befahrenen Trasse immer wieder hingewiesen. Der Fachgebietsleiter Tiefbau der Stadtverwaltung, Steffen Ullmann, beteiligte sich an dem Rundgang des Ortschaftsrates am Montagnachmittag und notierte sich die Mängel.

Elsteruferweg: Zu schreiben hatte Ullmann auch am Elsteruferweg. Neben der Brücke des Zottnerweges über den Fluss befinden sich in Richtung Plauen zahlreiche Kleingärten. Am Ende dieser Gärten soll ein Wendehammer eigentlich die Gelegenheit zum Wenden von Fahrzeugen bieten. "Das wurde als Wendeschleife gebaut", erinnerte Anlieger Rüdiger Fritzsch. Aber Lieferfahrzeuge müssten nicht selten den stark genutzten Elsterradweg wieder rückwärts rausfahren, weil der Wendeplatz zugeparkt ist. "Man sollte das Parken hier verbieten", hat er deshalb vorgeschlagen. Ob sein Vorschlag bei den Behörden auf Zustimmung stößt, ist offen.

Spielplatz: Dass der Spielplatz ein weiteres neues Spielgerät bekommt, scheint auf Zustimmung zu stoßen. Die Frage lautet nur noch, welches es sein wird. Der Ortschaftsrat und Bürger wollten eine Schaukel. "Dazu ist Fallschutz nötig", erinnerte der Fachgebietsleiter Tiefbau. Dazu müsse wieder eine größere Grube angelegt werden, was größeren Aufwand bedeute. Die Runde der Räte und Bürger einigte sich deshalb auf zwei andere Geräte zur Auswahl: auf ein Bodentrampolin oder eine Stehwippe. Mit einem Bodentrampolin habe man im Seehaus schlechte Erfahrungen gemacht, ließ Steffen Ullmann wissen. "Der Gummi an Rand wurde immer wieder abgerissen", blickte er zurück. Man habe das Trampolin daher nach zwei Jahren in dem Wohngebiet wieder abgebaut. Derlei Beschädigungen würden im Ortsteil aller Voraussicht nach nicht vorkommen, entgegneten die Ortsteilvertreter. Daher steht das Bodentrampolin ebenso zur Auswahl wie die Stehwippe. Der Ortschaftsrat will 2500 Euro für den Spielplatz ausgeben und erhofft sich vom Rathaus eine ähnlich hohe Summe dazu. Vielleicht reiche das Geld auch für beide Geräte, war von der Runde zu hören.

Anger: Dass am Anger eine Dammerhöhung in Richtung Rosenbach bis zur Brücke nötig ist, darauf hat Ortsvorsteher Dieter Blechschmidt bei der nächsten Station aufmerksam gemacht. Das dort befindliche kleine Wehr ist geschlossen und wurde in Richtung des dahinter liegenden und jetzt zugeschütteten Grabens mit einem Blech versehen. Der Graben diente als Zufluss zum Angerteich. Dass er zugeschüttet wurde, hat bei Bürgern auch Kritik hervorgerufen. Der Teich ist mittlerweile wieder mit Wasser gefüllt. Der Ortsvorsteher begrüßte die Baumaßnahme als Schritt in die richtige Richtung, appellierte aber an die Verantwortlichen, dass für den Hochwasserschutz noch mehr getan werden müsse.

Haltestelle: Gleich nebenan wird aber ganz sicher etwas getan, kündigte der Tiefbauchef an der Bushaltestelle für Juni den Baubeginn für die Neugestaltung der Haltestelle mit Aufstellen eines Wartehäuschens und dem Anlegen einer Bucht an. Das Häuschen wird genauso aussehen wie der auf der anderen Straßenseite bereits stehende Unterstand.

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