Stadt nimmt marode Häuser aufs Korn

"Schrottimmobilien" in Elsterberg sollen weg

Elsterberg.

Ob Marktstraße 5 oder am hinteren Schlossberg in Elsterberg: Zwei "Schrottimmobilien", so Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP), sollen weg. Sie stünden seit Jahren leer, seien im Stadtbild unschön anzusehen und gefährdeten zudem durch herabstürzende Teile die öffentliche Sicherheit. Die Gebäude sollen deshalb saniert oder abgerissen werden - mit Hilfe eines behördlichen Verfahrens. Die Kosten, so Bauroth, würden fast alle gefördert. Auf die Stadt komme pro Gebäude ein Anteil von 4000 Euro zu. Auf Nachfrage von Vize-Bürgermeister Sven Haller (Alternative Heimatliste) erläuterte er, es komme im Verlauf des Verfahrens zu einer Anhörung. Entweder würden die Häuser auf Kosten des Eigentümers abgerissen. Oder es komme zu einer Zwangsversteigerung, bei der ein Investor zum Zuge kommen könnte. Vielleicht reiße auch die Stadt die Gebäude ab und bitte den Besitzer zur Kasse. "Eine Zwangsenteignung sehe ich kritisch", so Haller. Es sei denn, die Immobilie sei total marode. "Am Schlossberg fallen ja schon Teile runter." Olaf Sommer (Gemeinsam für Elsterberg) sah im Abriss eine Chance, um bebaubare Flächen zu schaffen. Die Bürgervertreter schoben einstimmig das behördliche Verfahren an. (em)

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