Stadt tritt bei Plänen für Komturhof auf Bremse

Bis 2023 fließen rund 200.000 Euro in Konventsgebäude

Plauen.

Die Ankündigung des Komturhofvereins, im dann ausgebauten Keller des Konventsgebäudes eine Kleinkunstbühne etablieren zu wollen, hat die für das Denkmal zuständige städtische Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV) kalt erwischt. Wie Betriebsleiter Peter vom Hagen auf Nachfrage sagt, sei diese Absicht des Betreibervereins dem Eigenbetrieb "bisher nicht bekannt und derzeit nicht geplant".

Wie vom Hagen erklärt, plane die Gebäude- und Anlagenverwaltung der Stadt derzeit mit Unterstützung aus dem Denkmalschutzförderprogramm "Plauener Mitte" rund 200.000 Euro für Baumaßnahmen am und im Konventsgebäude ein. Die Arbeiten sollen 2022 und 2023 stattfinden. Das Geld sei für Planung und den Bau der Kellertreppe sowie zur Ergänzung der Fußböden im Nordteil und im Keller und die Instandsetzung einer Wand Richtung Diakonie bestimmt.

Ebenso sei ein Lapidarium (Sammlung von Steinwerken) im Außenbereich vorgesehen. Davon, dass diese Maßnahmen vorgezogen werden sollen, wisse er nichts, so vom Hagen. Das Thema und die Pläne für eine Kleinkunstbühne im Keller waren im jüngsten Kulturausschuss des Stadtrates debattiert worden, der im Komturhof getagt hatte. (sasch)

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