Startschuss für e.o.plauen-Nachwuchswettbewerb

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Ab sofort sind wieder junge Künstler aufgerufen, sich für den in Plauen vergebenen Preis zu bewerben. Wer folgt dem Hauptpreisträger von 2018, dem Schweizer Silvan Borer?

Plauen.

Wenn die Malzhausgalerie im Laufe des Jahres wieder öffnet, dann wird die Verleihung des e.o.plauen-Nachwuchspreises mit der Schau von Arbeiten von Teilnehmern einer der Höhepunkte für 2021 sein. Die Trophäen gehen nach jetziger Planung am 19. September an die besten Zeichner im Alter bis zu 25 Jahren. Darüber haben der Kunstverein Plauen-Vogtland als Veranstalter und die Stadtwerke Strom Plauen als Hauptgeldgeber informiert. Die Ausschreibungen für den Wettbewerb gehen in diesen Tagen an die Kunsthochschulen und die Kunstvereine im Lande sowie an die Kunsterzieher der Plauener Gymnasien, informierte Kunstvereinsvorsitzender Wilfried Hub.

Anders als bei den beiden anderen, von der Stadt vergebenen Preisen, dem e.o.plauen-Preis (künftig 6000 statt 5000 Euro) und dem e.o.plauen-Förderpreis (4000 statt 2500), bleiben die Preisgelder beim Nachwuchspreis gleich. Für den 1. Hauptpreis gibt es 1000 Euro, für den 2. Hauptpreis 800 Euro und für den 3. Hauptpreis 600 Euro. Die Ausgezeichneten erhalten zusätzlich ein Katalogfaltblatt. Zur Vergabe steht außerdem wieder der Jugendanerkennungspreis.

Wer sich diese Anerkennungen verdienen will, muss jünger als 26 Jahre sein und bis zum 15. Juli eine Handzeichnung in Grafit, Kohle, Kreide, Feder, Pinsel oder mit Stiften in der maximalen Größe von 80 mal 110 Zentimetern einreichen. "Aquarelle sind nicht zugelassen. Sie werden zurückgeschickt, es geht hier nur um Handzeichnungen", machte Hub aufmerksam. In der ersten Bewerbung können die Werke als Bilddatei in einer E-Mail angehängt und kurz beschrieben werden. Auch der künstlerische Werdegang und ein Kurzlebenslauf werden gewünscht.

Dem vorigen Hauptpreisträger von 2018, Silvan Borer aus der Schweiz, hat diese Ehrung etwas gebracht. "Die Anerkennung motiviert mich", antwortete er am Mittwoch auf die Frage von Mandy Wolf von den Stadtwerken Strom Plauen. Die Sprecherin des Unternehmens hatte den mittlerweile 27-Jährigen während des Pressegesprächs per Handy in der Schweiz erreicht. Sie wollte von ihm wissen, was ihm der Preis bedeute und was er genützt habe. "Dass die Arbeit ein Publikum findet, dass du Leute kennen lernst, war wichtig für mich", sagte er weiter. Das Preisgeld habe keine so große Rolle dabei gespielt.

Silvan Borer arbeitet seit 2017 freiberuflich als Illustrator im Auftrag von Unternehmen. "Für Forschungsinstitute, die Nationalbank Österreich, aber auch für Kinderbücher", zählte er einige Beispiele auf. Zahlreiche seiner Arbeiten finden sich auf seiner Internetseite.

Der diesjährige Ausscheid weist im Vergleich mit 2018 nur eine Änderung auf. Diesmal zieren die von einer Fachjury unter Leitung der Malzhaus-Galeristin Julia Blei ausgesuchten besten Handzeichnungen aller Teilnehmer nicht nur die Malzhausgalerie, sondern auch die Räume des Kundenbüros der Stadtwerke Strom Plauen. "Wir sind 2012 eingestiegen bei diesem Wettbewerb", erinnerte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Kober. Man nutze die beiden von Erich Ohser alias e.o.plauen geschaffenen Vater-und-Sohn-Figuren für die Kommunikation mit Kunden und für die Werbung und wolle daher den Zeichner-Nachwuchs fördern. Weitere eingesandte Werke sollen in der Galerie Forum K zu sehen sein.

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