Stöckigt gehört seit 1950 zu Plauen

Auflösung Fotorätsel 1217: Im kommenden Jahr werden es 70 Jahre, dass der Ort eingemeindet ist. Er hat eine lange Geschichte.

Plauen.

Die schönsten Hausfassaden an der Stöckigter Straße waren vorige Woche im Rätselfoto abgebildet mit dem Hinweis auf einen Ort, den man zu früheren Zeiten nur über "Stock und Stein" erreichen konnte. Stöckigt war gemeint. Dieses ehemalige Dorf gehört seit 1950 zur Stadt Plauen. Aus dem Buch "Plauen und das mittlere Vogtland" geht hervor, dass der Name Stöckigt eine Stelle mit etlichen Baumstümpfen bedeutet, "zcum Stockicht", was übersetzt "Ort bei den Stöcken" bedeutet. Im Jahre 1418, als Stockeich bezeichnet, bildete sich das als Vorwerk genannte spätere Rittergut heraus. Zu diesem Rittergut zählte auch das Vorwerk Brand (1717 aufm Brand bey Stöckigt). Brand ist eine Wohnsiedlung zwischen Oberlosa und Stöckigt.

Stöckigt hatte einen Schieferbruch und eine Ziegelei, es gab vor 1914 auch eine Dampfbrauerei und später auch textilverarbeitende kleine Fabriken. Großes Aufsehen machten die Stöckigter Anfang der 1960er Jahre mit dem Bau einer Sprungschanze am Buchenberg. Mehrmals wurden auf dieser Schanze auch Kreis-Meisterschaften ausgetragen.


Heute dominieren in Stöckigt die Kraftsport-Freunde den Sport und machen den kleinen Ort zum "stärksten Dorf" weit und breit. Stolz zeigen sie ihre Pokale an der Hauptstraße hinter Glas.

Gewonnen hat Eckehardt Rudorf aus Plauen. Er erhält eine CD mit Orgelmusik.

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