Sträucher an Bahngleisen entfernt

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Die Zerstörung eines Biotops im großen Stil wirft Naturschutzhelfer Thomas Hohl der Deutschen Bahn vor. Die beteuert, es habe alles seine Ordnung.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    15.07.2020

    Die Motivation nahezu jeglicher Naturzerstörung wird vom Verursacher auf Befragen schlüssig dargelegt werden können. Das reicht vom Abholzen der Straßenbäume bis zur Giftspritze im Schrebergarten.
    Fakt ist: Wir erleben gerade ein Artensterben, welches auch die menschliche Existenz bedroht. Daran trifft natürlich niemanden eine Schuld, denn alle Handlungen, die dazu geführt haben und weiterhin dazu führen, lassen sich ja schließlich schlüssig begründen.

    Die Deutsche Bahn schreibt in ihrer Eigenwerbung zum Thema Naturschutz:
    „Wir wissen, dass manche Pflanzen- und Tierarten gerade an unseren Bahnanlagen ideale Lebensbedingungen vorfinden. Deshalb fühlen wir uns als Deutsche Bahn auch diesen Anwohnern verpflichtet. Denn biologische Vielfalt ist ein schützenswertes Gut. Hieraus erwächst für uns eine Verantwortung und die Verpflichtung, Lebensräume für schützenswerte Arten zu schaffen.“

    Angesichts des im Foto zu sehenden Kahlschlags scheint das allerdings nur ein Lippenbekenntnis zu sein. Die vor Ort geäußerten Zweifel eines im Vogtland anerkannter Naturschutzhelfers an der Sinnhaftigkeit dieses Vorganges wiegen für mich in diesem Fall schwerer als beschwichtigende Mitteilungen aus Amtsstuben und fernen Pressestellen.

  • 3
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    mops0106
    14.07.2020

    Die DB legt meiner Meinung nach schlüssig dar, warum diese Arbeiten durchgeführt werden und auch warum ganzjährig.

  • 4
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    Test141007
    14.07.2020

    Bei uns in Chemnitz ist die Situation gleich. Auch hier wurden in der Stadt im
    April Bäume gefällt, obwohl das nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten ist.

    Mein Gartennachbar versprüht zum Beispiel seit vielen Jahren Pestizide am Bachrand,
    was ebenfalls gesetzlich untersagt ist. Die natürlichen Wasserläufe werden vergiftet,
    der Lebensraum von Fröschen, Blindschleichen, Weinbergschnecken zerstört.

    Leider ist es so, dass die Einhaltung der Gesetze von den zuständigen Behörden
    nicht durchgesetzt wird, die mutwillige Verletzung in keinert Weise Konsequenzen nach
    sich zieht. Durch diese Arbeitsweise wird der Zerstörung der Artenvielfalt geradezu
    Vorschub geleistet.