Streit um Kosten für die letzte Ruhe

Die Stadt Plauen hat höhere Friedhofsgebühren beschlossen. Sterben darf aber kein Luxus werden, mahnt die Fraktion aus SPD und Grünen. Was ist dran an dem Vorwurf?

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Haecker
    05.04.2018

    Die Gebührenzusammenstellung ist irreführend!
    Die angegebenen Gebühren für ein Grablager Erdbestattung betreffen nur Reihengräber für bis zum 2.Lebensjahr Verstorbene sowie Tot- und Fehlgeburten und bezieht sich auf eine Ruhefrist von nur 10 Jahren. Für Verstorbene ab 13 Jahren beträgt die Nutzungsgebühr für ein Erd-Reihengrab gegenwärtig 307 ?, also mehr als das 3fache eines Urnen-Reihengrabs.
    Die angegebenen Gebühren für eine Urnenbeisetzung in einem Einzelgrab enthalten auch die Kosten für die Grabpflege für 20 Jahre, das Grabmal und die Beräumung der Grabstätte nach Ablauf der Ruhefrist. Für Erdbestattungen gibt es eine solche Möglichkeit auf dem Hauptfriedhof offenbar gar nicht.
    Frau Pfeil-Zabel hätte - bevor sie die neue Satzung kritisierte - erst mal die Kalkulation anschauen (und wohl auch erklären lassen) müssen.
    Hat Frau Pfeil-Zabel auch geprüft, wie die Kosten für die Ehrenbegräbnisse finanziert werden - aus dem allgemeinen Städtischen Haushalt oder aus dem Friedhofshaushalt?



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