Stromtrasse: Reuth sucht Verbündete

Gemeinde will mit Rosenbach aktiv werden

Reuth.

Die geplante Gleichstromtrasse wird auch den Weischlitzer Ortsteil Reuth tangieren. Der dortige Ortschaftsrat erwägt, sich im Hinblick auf die geplante Trasse Süd-Ost-Link mit Rosenbach zusammen zu tun. Wie Ortsvorsteher Friedhold Morgner mitteilte, habe er sich gemeinsam mit Ortschaftsrat André Rüdiger zur Info-Veranstaltung in Pausa die Pläne des Investors angeschaut. "Es hat uns nicht überzeugt, dass hier solch eine Trasse gebaut werden soll", so Morgner. "Uns irritiert, dass noch vieles unklar ist, es gibt keine Erfahrungen dazu." Auf Reuther Gebiet würde die von Netzbetreiber 50 Hertz geplante Gleichstromtrasse an Tobertitz und Reuth entlangführen. "Wir verstehen auch nicht, warum die Trasse nicht an der Autobahn 9 entlanggehen soll", so der Ortsvorsteher. "Wir müssen uns selbst kümmern, um etwas zu bewegen", appellierte er auch an die etwa 15 Besucher der jüngsten Ortschaftsratssitzung, in der das Thema besprochen wurde. Die Frage sei, ob man gemeinsam mit Rosenbach die Initiative ergreifen wolle. Auch der Vorschlag einer Unterschriftensammlung wurde unterbreitet.

Wenn demnächst die Bundesnetzagentur die Unterlagen in Schleiz und Chemnitz auslegen wird, damit Bürger Einsicht nehmen können, ist es möglich, Einwände vorzutragen. Das wollen die Reuther, so wurde deutlich gesagt, nutzen. (sim)

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