Suche nach neuem Logo für Plauen geht ins Finale

Langsam drängt die Zeit: Mit frischem Auftritt und neuem Logo will die Spitzenstadt ab dem kommenden Jahr für das Stadtjubiläum 2022 werben. Die beauftragten Werber haben jetzt zwei neue Varianten vorgestellt.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Neideiteln
    05.12.2020

    Ich finde das Logo jetzt in der Variante ohne Apostroph so weit in Ordnung.

    Was mir nach wie vor gut gefällt:
    - die Stadtfarben schwarz-gelb
    - die klare Schrift
    - Aufnahme der Idee Lochkarte als Reminiszenz an die industrielle Vergangenheit (kann man auch als Lebensfreude deuten)
    - Schön fand ich auch die Idee, dass die Punkte das Vogtland in seinen Umrissen darstellen sollen.

    Allerdings ist das Vogtland jetzt noch weniger zu erkennen, weil der Apostroph-Punkt weg ist. Aber es kann ja ohne weiteres oben links noch ein Punkt hin oder zwei.

    Jedenfalls ist es besser als vorher, damit könnte man leben.

    Schade nur um die schönen Ideen des studentischen Siegerentwurfs: die stilisierte Spitze und der in meinen Augen genial auf den Punkt treffende Slogan:
    "Plauen - mehr als Spitze". Man hätte diesen Entwurf statt in blau-weiß in schwarz-gelb umsetzen können, fertig. Vielleicht darf man den Slogan fürs Jubiläum ja auch nutzen?

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    BuboBubo
    04.12.2020

    @Plauenerin: Ich sehe in der Abbildung einen Vorschlag. Typografisch wirkt er (so, wie er auf dem Bild zu sehen ist) unfertig, da gebe ich Ihnen Recht. Vielleicht könnte man auch die "Lochkarten-Löcher" mit einem Hauch von Rand versehen, damit sie nicht so verwaschen wirken.
    Insgesamt finde ich den Entwurf aber gut. Er betont den Namen der Stadt - ein zeitloses Alleinstellungsmerkmal und letztlich die wichtigste Botschaft. Das Wortspiel "SPITZEN STADT" fügt sich gut ein (STADT PLAUEN), die Stadtfarben sind vertreten - und ob man nun mit den gelben Kreisen eine Lochkarte oder einfach nur aufperlende Lebensfreude verbindet, ist nicht ganz so wichtig. Interessant wäre noch, wie das Logo in der kompletten Palette des CD wirkt. Aber das wird die AG sicher noch darstellen.
    Was mir nicht so gefällt, ist der etwas herablassende Ton in der Diskussion. Man bedenke: Je weniger die Mühe des Designers sichtbar wird, desto mehr Genie steckt im Ergebnis! (Nebenbei: Ich bin keineswegs vom Fach.)

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    Plauenerin
    04.12.2020

    Der Kommentar von der Stadtsprecherin "es muss nicht jedem gefallen" zeigt die ganze Abgehobenheit. Vielleicht sollte sie einfach mal etwas mehr Zeitung lesen. Die Logos mit der sprachlichen Verunstaltung haben keine Akzeptanz in der Bevölkerung.

    Und dem Gewissen Herrn Sippel aus Chemnitz widerspreche ich außerdem, jeder würde Plaun sagen, wenn Auswärtige Fragen woher kommst sagt man Plauen in hochdeutsch. Es gibt durchaus Menschen die Vokale sprechen können. Außerdem reden die Menschen in Plauen schon seit je her nicht so verstärkt den vogtländischen Akzent wie im Oberen vogtland z. B. So einen Sprachwitz ist etwas für das Museum oder WitzKarten, aber nicht für ein Logo was weltweit repräsentieren soll.

  • 5
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    Plauenerin
    04.12.2020

    Furchtbar. Einfach ein schwarzer unschöner Schriftzug mit ein paar Punkten.
    Wie für dieses Ergebnis mehrere engagierte Firmen 9 Monate getüftelt haben, bleibt ein großes Rätsel.

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    KalorienTierchen
    04.12.2020

    Sorry aber da scheint Herr Grünler die Arbeitsweise eines Ausschusses und des Stadtrats nicht ganz verstanden zu haben... Ausschüsse tagen aus genau dem Grund, Empfehlungen für den Stadtrat abzugeben, deshalb wird in Ausschüssen ja auch abgestimmt.

    Warum aus der Suche nach dem neuen Design eine ausgedehnte Geschichtsstunde gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht. Kann es sein, dass Sie lieber persönlich etwas mehr Möglichkeit zur Äußerung gehabt hätten?!

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    kgruenler
    04.12.2020

    Schade, dass es auch in dieser Ausschusssitzung nicht gelungen ist, etwas überzeugendes vorzustellen. Dieser Abstimmungszwang durch den OB, quasi als Empfehlung für den Stadtrat, empfand/empfinde ich als völlig falsch.
    Warum man es auch tunlichst vermeidet, mal die Entwicklung des städtischen Auftritts der letzten 100..120..130 Jahre darzustellen zum besseren Verständnis und als Entscheidungshilfe, bleibt mir auch ein Rätsel.
    Vielleicht sind die bisherigen Stadtsignets ja besser...

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    BuboBubo
    04.12.2020

    Der oben abgebildete Vorschlag findet meine Zustimmung.

    Zu den Argumenten der Werbeexperten (inkl. der Frau Weck): Dieses Ringen um Aufmerksamkeit auf Teufel-komm-raus mag als fundamentaler Grundsatz in den Fibeln stehen. Hier geht es aber nicht um Tütensuppe oder ein neues Automodell, sondern um eine Stadt mit Bevölkerung. Und wenn sich die Einwohnerschaft mehrheitlich gegen eine ihr aufgedrückte Werbebotschaft wehrt, kann diese noch so ausgebufft daherkommen - sie wird nicht angenommen, sie wird scheitern.

    Man nehme sich die Dachmarke "Vogtland" zum Vorbild. Einfach, klar, mit Aussage und Wiedererkennungswert. Offenbar so gut, dass sie auch als Aufkleber auf vielen Privatautos zu finden ist.
    Ein ebenso schönes Beispiel ist das Logo der Stadt Meißen – das kommt ebenfalls ohne „Störer“ aus und wirkt trotzdem.
    Und was sagen die Werbefuzzies zum Logo der Stadt Ulm? Das hat auch ein Designbüro entworfen – puristisch, ohne Kinkerlitzchen, dafür zeitlos und selbstredend.