Tafel-Einweihung wird verschoben

Oelsnitz.

Die Einweihung einer Gedenktafel für Zwangsarbeiter in Oelsnitz wird verschoben. Oberbürgermeister Mario Horn (CDU) begründete das mit aktuellen Situation der Coronapandemie. Ursprünglich war vorgesehen, am Volkstrauertag (15. November) eine Tafel an der Vogtlandsporthalle zu enthüllen, um damit an die vor allem aus Osteuropa stammenden Zwangsarbeiter zu erinnern. Sie waren in der Zeit des Zweiten Weltkriegs von 1943 bis 1945 in der Halle (damals Oskar-Koch-Halle) und im Schützenhaus nebenan unter unmenschlichen sozialen Bedingungen zusammengepfercht. Sie arbeiteten täglich mehr als zehn Stunden in Oelsnitzer Rüstungsbetrieben. (hagr)

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