THW: Auch Helfen will gelernt sein

Plauener Bergungsgruppe bei zweitägiger Übung

Plauen/Chemnitz.

Die Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerk (THW) aus dem Ortsverband Plauen hat an einer zweitägigen Übung bei Chemnitz teilgenommen. Für die Helfer galt es, ihr Können bei unterschiedlichen Einsatz-Szenarien unter Beweis zu stellen.

Neben Helfern aus Plauen waren fünf weitere Bergungsgruppen der THW-Regionalstelle Chemnitz an der Übung beteiligt. Die Einsatzaufträge reichten von der Bergung eines verunglückten Fahrzeuges über das Heben eines 200 Kilogramm schweren Tresors aus einem Steinbruch bis hin zur Rettung einer Frau mit Baby aus einem eingestürzten Haus und dem Bergen einer abgestürzten Person aus schwer zugänglichem Gelände. An insgesamt acht unterschiedlichen Einsatzstellen war von den THW-Helfern ein hohes Maß an Fachkenntnissen, Improvisationstalent und Teamgeist gefordert. Der erste Tag endete mit einer Übernachtung in der Turnhalle Flöha als Bereitstellungsraum und war somit auch den realen mehrtägigen und überregionalen Einsätzen nachempfunden. Wer von den Einsatzkräften dachte, dass der Sonntag nur für die Rückreise vorgesehen war, kannte die Kreativität der Übungsplaner nicht: Sonntag kurz nach 5 Uhr war die Nacht vorbei. Der Einsatzauftrag lautete nun: "Ein Damm droht zu brechen und Menschenleben sind in Gefahr." Unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten ging es nach Chemnitz aufs Gelände des dort ansässigen Ortsverbandes des THW zu einem Sandsackverbau. 800 Säcke wurden befüllt, transportiert und aufgeschichtet. Gegen acht Uhr hieß es "Gefahr erfolgreich gebannt". Zurück in Flöha gab es ein wohlverdientes Frühstück, bevor die Heimreise angetreten wurde. (us)

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