Tödlicher Unfall: Fahrer in Plauen angeklagt

Der 66-Jährige steht nach einem Unfall in Oelsnitz vom vergangenen Herbst vor Gericht. Dem Klingenthaler droht eine Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung.

Plauen/Oelsnitz.

Nach einem tödlichen Unfall vergangenen Herbst in Oelsnitz steht nun ein 66-Jähriger in Plauen vor Gericht. Dem Klingenthaler droht eine Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung. Am 18. Oktober 2018 war er auf der Taltitzer Straße mit einem Motorradfahrer aus Plauen zusammengestoßen. Der 71-Jährige starb am Unfallort an schweren Schädelverletzungen.

Der Autofahrer aus Klingenthal soll laut Anklage in einem unachtsamen Moment von seiner Spur abgekommen sein. Der Motorradfahrer im Gegenverkehr wurde durch die Luft geschleudert. In der Folge stieß der Autofahrer mit einem Pkw zusammen, der ihm ebenfalls entgegengekommen war. Alle vier Insassen des Autos wurden verletzt.

Der Klingenthaler konnte sich vor dem Amtsgericht nicht daran erinnern, wie der Unfall passiert war. Richter Michael Rüsing will deshalb einen Sachverständigen vernehmen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Der Sachverständige hatte damals ein Gutachten gefertigt, das er Mitte Dezember vor Gericht erläutern soll. "Die Frage ist, ob man aus den Spuren und äußeren Gegebenheiten Schlussfolgerungen zum Unfallgeschehen ziehen kann", so Rüsing. Zentral sei die Frage, ob er damals von seiner Spur abgekommen und in den Gegenverkehr geraten war. In diesem Fall müsse er mit einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung rechnen. (manu)

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