Unmut über Blockadehaltung des Oberbürgermeisters

Stadträte von SPD und Grüne kämpfen weiter für die Ostvorstadt - Gespräch mit Sparkassen-Vorstandschef

Plauen.

Die Plauener Stadtratsfraktion von SPD und Grüne will sich weiter für bessere Wohn- und Lebensbedingungen in der Ostvorstadt einsetzen. "Wir finden uns mit der Blockadehaltung des Oberbürgermeisters nicht ab", unterstrich gestern Fraktionsvorsitzender Benjamin Zabel. Ralf Oberdorfer (FDP), der auch Chef des Sparkassen-Verwaltungsrates ist, hatte am Montag erklärt, nichts unternehmen zu wollen, um den Sparkassenkunden in der Ostvorstadt entgegenzukommen. Die Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel (SPD) und Vertreter der SPD/Grüne-Fraktion hatten am Montag Oberdorfer 658 Unterschriften übergeben, die sie für den Erhalt eines Angebots der Sparkasse in der Ostvorstadt gesammelt hatten.

Benjamin Zabel (SPD): "Wir erwarten, dass sich der Oberbürgermeister für die Bewohnerinnen und Bewohner der Ostvorstadt einsetzt. Wir werden uns im Kreistag und Stadtrat dafür stark machen, dass die Sparkassenkunden ihre Bankgeschäfte vor Ort tätigen können."

Bislang ist lediglich vorgesehen, dass die Bewohner an zwei Stellen, darunter in einer Apotheke, Geld abheben können. "Das reicht hierfür nicht aus, die Bürger müssen auch Geld einzahlen und Kontoauszüge drucken können", so Zabel.

Die Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel (SPD) ergänzte dazu: "Wir hätten uns gewünscht, dass der Oberbürgermeister das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Damit geben wir uns nicht zufrieden und werden weitere Schritte einleiten." Bereits in der kommenden Woche soll es ein Gespräch mit Marko Mühlbauer, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Vogtland, geben. Zugleich soll mit SPD-Vertretern, die dem Verwaltungsrat der Vogtland-Sparkasse angehören, über einen möglichen Antrag gesprochen werden. (bju)

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