Vater und Sohn stehen mit Telefon am Nonnenturm

Auflösung Fotorätsel 1230: Skulpturen verschönern Plauener Innenstadt

Plauen.

"Vater und Sohn" stehen übermannshoch 15 Mal an den verschiedenen Standorten in der Plauener Innenstadt. Sie führen hin zum Erich-Ohser-Haus an der Nobelstraße. Vorige Woche fragten wir im Fotorätsel, wo genau der kesse Bub mit dem Handy am Ohr seinen Platz hat. Unsere Absicht war, die knorrigen Figuren des Schwarzenberger Holzbildhauers Hartmut Rademann doch etwas genauer zu betrachten. Für den Handy-Sohn und seinem Vater wurde der Platz direkt am Nonnenturm ausgewählt.

In der "Berliner Illustrierten Zeitung" erschien 1934 die erste Serie der später weltbekannten Vater-&- Sohn-Geschichten von Erich Ohser. Eigentlich geschah das aus einer für ihn misslichen Situation heraus, denn Ohser hatte sich als Zeichner und Karikaturist bei den Nazis unbeliebt gemacht. Die Folge war, dass er nicht in die damalige Reichspressekammer aufgenommen wurde, was einem Berufsverbot gleichkam. Unter dem Pseudonym e.o.plauen zeichnete er danach lustige Geschichten aus dem Alltag, wie er sie zusammen mit seinem 1930 geborenen Sohn erlebt hat oder sie seiner Fantasie entsprangen. Erich Ohser wurde 1903 in Untergettengrün geboren. Nach einer Schlosserausbildung in Plauen studierte er von 1921 bis 1926 in Leipzig an der Akademie für grafische Künste und Buchgewerbe.

Gewonnen hat Ina Wörpel aus Plauen. Sie bekommt zwei Freikarten für das Weihnachtskonzert mit Vicky Leandros am Samstag, 14. Dezember, 19 Uhr, im Saal des Bio-Seehotels Zeulenroda. Wer kein Glück hatte: Restkarten gibt es im Vorverkauf in allen Shops der "Freien Presse".

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...