Vodafone beseitigt im Vogtland Funklöcher

5G-Ausbauprogramm im Kreis gestartet - Auch LTE-Ausbau geht weiter

Plauen.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone will bis Mitte des kommenden Jahres im Vogtlandkreis noch 23 weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei ist geplant, an fünf bestehenden Mobilfunkstationen erstmals LTE-Technologie zu installieren. Davon profitieren Plauen, Klingenthal, Muldenhammer und zwei Standorte in Bad Brambach. Außerdem ist in Reuth (Gemeinde Weischlitz) der Neubau eines Mobilfunkstandortes geplant. "Zudem werden wir an 17 vorhandenen LTE-Standorten zusätzliche LTE-Antennen anbringen", heißt es in einer Mitteilung von Vodafone. Dies geschehe in Oelsnitz an drei Standorten, in Falkenstein, Klingenthal und Auerbach an jeweils zwei Orten sowie in Mylau, Reichenbach, Plauen, Limbach, Pausa-Mühltroff, Bad Brambach, Bad Elster und Muldenhammer. Ziel dieser 23 Bauprojekte sei es, LTE-Funklöcher zu schließen sowie die Geschwindigkeiten und Kapazitäten im Versorgungsgebiet dieser LTE-Stationen zu erhöhen. Damit werde parallel zum Aufbau des 5G-Netzes auch das LTE-Netz im Vogtlandkreis ausgebaut.

Aktuell sind nach Unternehmensangaben 99,8 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 95 Prozent der Bewohner an das LTE-Netz von Vodafone angeschlossen. Erst in dieser Woche hat Vodafone seine erste 5G-Mobilfunkstation im Vogtlandkreis in Betrieb genommen und damit das 5G-Ausbauprogramm gestartet. Die neue Station mit 5G-Antennen in Oelsnitz versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G. Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogrammes sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5G-Netz anzuschließen. Beim Projekt "5G für den Vogtlandkreis" will Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, zunächst an den 102 Mobilfunkstandorten im Kreis anbringen - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern und Verwaltungssitzen sowie Wohngebäuden. Dies geschieht Zug um Zug, hieß es.

5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab - das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können Nutzer zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden und Videos in HD-Qualität genießen. (bju)

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