Vogtland präsentiert starken Jahrgang

Die erfolgreichsten Jungfacharbeiter bei den Grünen Berufen waren gestern nach Dresden eingeladen. Aus vogtländischen Betrieben kamen vier der besten 40 Sachsen.

Plauen.

Einen starken Jahrgang der Grünen Berufe hat das Vogtland aufzuweisen: Vier der besten 40 Lehrlinge, die sich gestern zum Bestentreffen in der Staatskanzlei in Dresden einfanden, kommen aus dem Vogtland: die Pferdewirtin Lea Meinhold vom Pferdehof Göran Schricker aus Oberlosa, Kim Schubert, die beste Tierwirtin von der Agrargenossenschaft Reichenbach, die sich Platz eins mit Erika Schreiber vom Lehr- und Versuchsgut Oberholz teilen muss. Auch Maximilian Grosser, ein Gartenbauwerker, der in der ASG Plauen (Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen) gelernt hat, und Daniel Fuhrmann vom Landgut Neustadt bei Falkenstein, waren dabei.

Sie haben einen Zensurendurchschnitt, der mit einer Eins vor dem Komma beginnt. Zu Grünen Berufen zählen auch Forstwirte, Winzer, Hauswirtschafter und Milchtechnologen - knapp über 700 Lehrlinge im Freistaat, die ihre Abschlussprüfungen hinter sich gebracht haben. 630 von ihnen können sich jetzt Jung-Facharbeiter oder Jung-Geselle nennen. Norbert Eichkorn, der Präsident des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie: "90 Prozent haben somit das Ausbildungsziel erreicht. Wir können also von einem guten bis sehr guten Jahrgang sprechen."

Ein solches Absolvententreffen der Jahrgangsbesten gibt es seit einigen Jahren. Dieses Jahr führten die Organisatoren um Henrik Fichtner, der im Landesamt für die berufliche Bildung zuständig ist, etwas Neues ein: eine TED-Umfrage (Teledialog). Per Knopfdruck konnten, je nach Fragestellung, die Absolventen oder auch die Ausbilder und Betriebsleiter während der Veranstaltung an einer Umfrage teilnehmen. So stellte sich heraus, dass 42 Prozent der jungen Leute künftig in ihrem Beruf arbeiten wollen. Etwa genauso viele wollen einen Meisterausbildung oder ein Studium beginnen.

Für die Besten gab es gestern in Dresden einen Büchergutschein und ein Präsent. Norbert Eichkorn nutzte die Gelegenheit, den jungen Leuten die Möglichkeiten ihrer beruflichen Entwicklung aufzuzeigen. Die Grüne Branche suche Fachkräfte. 550 Stellen werden in Sachsen jedes Jahr frei. Auch die Ausbildungsstätten suchen Ausbilder und nicht zuletzt schreibe das Landesamt demnächst Stellen aus. Darüber hinaus können die Besten ein Stipendium beantragen.

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