Waldbad Rodau sucht neuen Pächter

2020 mit Verlustgeschäft - Pächter kündigt Vertrag

Rodau.

Der bisherige Pächter des Rodauer Waldbades hat gekündigt. Darüber informierte Bürgermeister Michael Frisch jetzt den Gemeinderat. Obwohl die Gemeinde den finanziellen Zuschuss in dieser Saison um 5000 Euro erhöht habe und die Freizeiteinrichtung mit insgesamt 30.000 Euro unterstützte, sei das Bad nicht rentabel zu betreiben gewesen. Daran hatte laut Frisch nicht nur Corona Schuld. Durch Straßensperrungen ringsum - in Rodau die gesamte Ortsdurchfahrt, Leubnitz und Demeusel - sei das Waldbad schwer und nur über Umleitungen zu erreichen gewesen. Die coronabedingte Höchstzahl an Besuchern wurde an keinem Tag erreicht. Die Besucherzahlen waren niedrig. Die Betriebskosten sind zudem gestiegen, so Frisch. "Es ist eine Situation, die erheblicher Diskussion und Überlegung bedarf", sagte Gemeinderat Norbert Bähren aus Rodau. Er verwies darauf, dass der Gemeinderat sich mehrfach deutlich zum Waldbad bekannt habe. Nun seien neue Wege und Lösungen gefragt, das Waldbad zu erhalten. Dabei sei Eile geboten. Das nächste Frühjahr stehe schnell vor der Türe. (sim)

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