Was in Kauschwitz dieses Jahr los ist

Vereine und Feuerwehr haben in der ersten Sitzung des Ortschaftsrates im neuen Jahr über ihre Pläne und Vorhaben für 2020 informiert. Auch der Feuerwehrnachwuchs kam zu Wort.

Kauschwitz.

Während Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) zu Anfang jeden Jahres seinen großen Neujahrsempfang gibt, findet in Kauschwitz ein vom dortigen Ortschaftsrat organisiertes kleineres Treffen aus dem gleichen Anlass statt. In der ersten Sitzung von 2020 am Mittwochabend trafen sich dazu Vertreter örtlicher Vereine und stießen auf das neue Jahr an.

In der Sitzung danach konnte ein neues Gesicht über Erfolge in der Jugendfeuerwehr berichten: Sören Strehlow zeichnet seit etwa einem Jahr für den Nachwuchs bei den Floriansjüngern von Kauschwitz verantwortlich. Deren Zahl sei gestiegen - "von 5 auf 13 Leute". Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen acht und 16 Jahren alt. Der Jugendwart kümmert sich um deren Ausbildung und plant in diesem Jahr ein Zeltlager im Ortsteil. Dabei sollen die kleinen Feuerwehrleute über mehrere Tage hinweg auf altersgerechte Art und Weise üben. Für seine junge Truppe brauche er noch Spinde, sagte Strehlow. Freuen kann er sich über eine Zuwendung von der zum Jahresende 2019 aufgelösten Interessengemeinschaft Rittergut. In der Novembersitzung des Ortschaftsrates war bekanntgegeben worden, dass deren Barvermögen dem Feuerwehrnachwuchs zur Verfügung gestellt wird. Die Interessengemeinschaft sieht ihre Ziele nach zahlreichen Baumaßnahmen und Sanierungen in dem denkmalgeschützten Objekt erfüllt. Der Rittergutsverein besteht weiterhin. Andy Wiese ist dessen Vorsitzender.

Die erste größere Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr im neuen Jahr ist das traditionelle Verbrennen der Weihnachtsbäume. Das soll am 7. Februar stattfinden. Die Jahreshauptversammlung steht für den 13. März im Kalender.

Im Rittergut finden in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen statt. Im Mai soll es einen Wohnwagentreff geben, kündigte Jens Scheunert an. Das traditionelle Framo-Treffen steigt vom 12. bis 14. Juni. Die im Herbst 2019 auf die Beine gestellte Kirmes war ein Erfolg und könnte im Oktober 2020 eine Neuauflage erfahren, wurde in Aussicht gestellt.

Die Chroniker wollen im März eine zweite Ausstellung über den Ortsteil Zwoschwitz aufbauen. Das hat auch den Grund, dass die Hälfte ihrer Mitglieder aus diesem Ortsteil kommt und bisher unbekannte Zeugnisse aus der Geschichte des Ortes vorhanden sind.

Auch wenn das Sportfest vom Vorjahr nicht als Erfolg gewertet worden ist, spielt man mit dem Gedanken, es noch mal zu versuchen. Der Dorfklub denkt an ein Sommerfest. Eventuell könnte ein Markt mit aufgebaut werden, sagte Edith Eisenschmidt dazu.

Ob die Treffs für Rentner weiter organisiert werden, blieb in der Versammlung dagegen offen. Zum erstmals angebotenen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und verbunden mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk im Advent sind nur 14 von 180 eingeladenen Senioren aus dem Dorf gekommen.

Eine feste Größe ist und bleibt im Kauschwitzer Veranstaltungskalender dagegen auch in diesem Jahr der Rittergutsadvent. Die Händler waren im Vorjahr mit der Resonanz wieder zufrieden, informierte die Organisatorin vom Dorfklub weiter. Ortsvorsteher Ingo Eckardt dankte Edith Eisenschmidt für ihren Einsatz.


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.