Weltstar im Theater zu Gast

Die gebürtige Plauenerin Anett Fritsch, Absolventin des Diesterweg-Gymnasiums, wird international an Opernhäusern gefeiert. Die Sopranistin ist keine Diva wie Anna Netrebko.

Plauen.

Anett Fritsch (30) hat's im internationalen Opern-Business schon ziemlich weit nach oben geschafft. Wie genau das geht und auf welchen Bühnen der Welt sie sich zuhause fühlt, wird das ehemalige Mitglied der Plauener Singakademie am 30. Januar - ein Montag - in der Reihe "Der Theaterförderverein lädt ein" berichten.

Um 19 Uhr will sich die mit Ehemann Sven Eric Bechtolf (Schauspieler und Intendant der Salzburger Festspiele) und Katze in Wien lebende Künstlerin im Großen Haus des Vogtland-Theaters mit Friedrich Reichel unterhalten. Natürlich soll die Sopranistin auch eine Probe ihres herausragenden Gesangs abliefern, wie die Gastgeber in Aussicht stellen.


Fritsch, die 1986 in der Spitzenstadt geboren wurde und am Diesterweg-Gymnasium Abitur machte, verdiente sich erste Sporen am Vogtlandkonservatorium, bevor sie an der Leipziger Hochschule für Musik studierte. Die Stimme der klassischen Sängerin wird von Kritikern als "makellos" beschrieben, wovon man sich zum Beispiel durch die jüngst veröffentlichte CD-Aufnahme - ihr Debüt - von Mozart-Arien überzeugen kann. Wie es heißt, scheue Fritsch vor emotionalen Extremen ebenso wenig zurück wie vor ausgelassener, gelöster Heiterkeit.

Und so sympathisch gibt sich die Veganerin, wie's scheint, wohl auch privat - ohne Allüren à la Anna Netrebko: ein Star "zum Anfassen". Ob sich die Damen beruflich oder privat schon begegnet sind, erfährt das Publikum am Ende des Monats.

Karten zum Preis von fünf Euro gibt es an der Theaterkasse. An der Abendkasse kostet der Eintritt zwei Euro mehr.

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