Wendeherbst 1989: Göring-Eckardt würdigt Rolle Plauens

Zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution am 7. Oktober plant Plauen mehrere Gedenkveranstaltungen. Erwartet werden neben Göring-Eckardt auch Altbundespräsident Joachim Gauck.

Plauen.

Nach Ansicht von Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt wird Plauen im Zusammenhang mit den Ereignissen vom Herbst 1989 oft übersehen. Am 7. Oktober seien rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen, um ihren Protest auszudrücken, sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. «Es war der erste Sieg über die Staatsmacht, Dresden und Leipzig folgten.» Göring-Eckardt betonte, wie wichtig es sei, daran zu erinnern, dass die Mauer vor 30 Jahren «nicht einfach so» umgefallen sei. «Sie wurde zum Einsturz gebracht von Tausenden Menschen in der damaligen DDR, die ihre Angst abgeworfen hatten und mit Mut im Herzen und Kerzen in den Händen für Demokratie, Freiheit und das Ende von Überwachung demonstrierten.»

Zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution am 7. Oktober plant Plauen mehrere Gedenkveranstaltungen. Erwartet werden neben Göring-Eckardt auch Altbundespräsident Joachim Gauck. Gauck war von 1990 bis 2000 auch erster Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde. Schätzungen zufolge kamen bei den Ereignissen in Plauen im Herbst 1989 bis zu 20 000 Menschen zusammen. (dpa/sn)

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