Wiese erhält neue Obstbäume

Neundorf wertet Areal hinter der Kegelbahn auf

Neundorf.

Auf der in Neundorf hinter der Kegelbahn am Anger vorgesehenen Streuobstwiese könnten sieben bis acht neue Bäume untergebracht werden. Darüber hat Ulf Merkel von der Abteilung Kommunales Grün der Stadtverwaltung am Dienstag in der Ortschaftsratssitzung informiert. Einige dort stehende Gehölze müssten allerdings aufgrund ihres Zustandes möglicherweise entfernt werden, ergänzte er. Bei einem Ortstermin im Mai will sich der Verantwortliche aus dem Rathaus mit Ortschaftsräten auf der Wiese treffen, um die Fläche zu begutachten und über das Vorhaben zu sprechen. Die Bäume dort seien 70 bis 80 Jahre alt, wusste Ortsvorsteher Uwe Trillitzsch.

Der Ortschaftsrat will die Streuobstwiese ohne Umzäunung, damit sich Kinder aus dem Kindergarten und der Schule sowie Anwohner dort auch aufhalten können. Wegen der Schafhaltung auf dem Areal ist allerdings immer wieder ein Zaun dort aufgestellt, erinnerte der Ortschef. Er werde mit der Schafhalterin sprechen, kündigte Ulf Merkel an. Es solle zumindest ein Teil der Wiese zugänglich sein. Das Obst von der Streuobstwiese könnte zu Saft verarbeitet und dann an soziale Einrichtungen, an Kindergärten oder an die Grundschule abgegeben werden, stellte der städtische Mitarbeiter in Aussicht. Streuobstwiesen dienen der Sortenvielfalt, die in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen ist. (pa)

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