Wilkehaus gehört zu den Prachtbauten

Auflösung Fotorätsel 1223: Das bekannte Haus beherbergt verschiedene Firmen. Namensgeber waren zwei Brüder.

Plauen.

Es gehört zu den prächtigsten Gebäuden an der Plauener Bahnhofstraße: das Wilke-Haus. Der Name Wilke geht auf zwei Brüder zurück, die 1890 an der Bahnhofstraße ein Korsett- und Bandagengeschäft betrieben. Um sich erweitern zu können, stellten sie einen Bauantrag, der 1912 mit einem Neubau verwirklicht wurde. Damals hatte das Haus als Krönung noch einen runden Turmaufsatz, heute ist er oval. In diesem großen Gebäude waren die Wilkes mit ihrem "Geschäft für Gesundheit und Krankenpflege" nie allein, immer hatten sich andere Firmen mit eingemietet. So ist es in diesem Gebäude auch heute. Plauener Geschäftsleute und Unternehmensgründer hatten sich um 2011 zusammen getan und das Haus, nachdem es leer stand, saniert. Gegenwärtig sind über 20 Unternehmen im Wilke-Haus ansässig. Zu DDR-Zeiten hatte auch der Maler Horst Fickert (1919 - 1983) auf einer der Etagen sein Atelier.

Der Eingang dieses Eckhauses befindet sich an der Gottschaldstraße, benannt nach Ernst Wilhelm Gottschald (1795 - 1871). Der in Irfersgrün geborene Vogtländer war von 1832 bis 1865 in Plauen Bürgermeister. Große Verdienste erwarb sich Gottschald in der Zeit des Wiederaufbaus der Stadt, denn die Großbrände von 1844, 1859 und 1861 hatten Plauen verwüstet. Wohl auch dafür wurde er um 1865 als Plauener Ehrenbürger ausgezeichnet. Die Gottschaldstraße beginnt am Wilkehaus und endet am Albertplatz/ Straße der Deutschen Einheit.

Gewonnen hat Thomas Böttcher aus Stöckigt. Er erhält zwei Freikarten für die Comedy Lounge am 17. Oktober in der Plauener Festhalle. Die Veranstaltung beginnt 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es bei "Freie Presse".

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