"Wir wollen viele Räume mit viel Musik füllen"

Philharmoniker setzen erstmals auf Klassik to go

Generalmusikdirektor Leo Siberski (49) hatte die Idee zu dem Wandelkonzert am und im Vogtland-Theater morgen ab 11 Uhr. Die Musiker seien rasch vom Konzept überzeugt gewesen, hat Sabine Schott erfahren.

"Freie Presse": Herr Siberski, müssen Menschen eigentlich bei Konzerten immer still sitzen?

Leo Siberski: Nein, man darf sich bei Klassik auch frei bewegen. Deshalb füllen wir morgen verschiedene Räume mit Musik.

Welche Räume genau?

Zum Beispiel die Garderobe, in der zwei Mandolinenspieler musizieren. Oder der große Saal, dessen Türen geöffnet sind. Auch Backstage sind die Musiker zu finden oder im Unterer Foyer. Und vor dem Theater.

Musiker des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau und Schüler der PhilKon-Akademie vereinen sich. Vertragen sie sich?

Na klar! Alle profitieren voneinander. Und jeder freut sich drauf. Sie sind von dem Konzept rasch überzeugt gewesen.

Weshalb haben sie die Veranstaltung Wandelkonzert genannt?

Das Klassik-Event heiß so, weil Besucher zwischen verschiedenen Orte, an denen unterschiedliche Instrumente und Melodien ertönen, hin- und herwandeln können.

Was wird zu hören sein?

Unter Leitung des 1. Kapellmeisters Vladimir Yaskorski werden sinfonische Leckerbissen von Vivaldi, Mendelssohn Bartholdy, Benjamin Britten, Lars Eric Larsson und Tschaikovsky gespielt. Außerdem erklingen Schlagzeug-Trios, Violin-Duette, eine Triosonate für Oboe und Fagott und Basso Continuo sowie Tangos für Streichquartett.

Wie kann man all das genießen?

Damit niemand ein Miniaturkonzert verpasst, werden die Blöcke wiederholt. Das Ende des Wandelkonzertes ist gegen 14.30 Uhr geplant.

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