Zentrum für Kältetechnik rückt einen Schritt näher

Verantwortliche setzen in Reichenbach Unterschrift unter Willensbekundung

Reichenbach.

Eine Vereinbarung für das Bundeskompetenzzentrum für Kälte- und Klimatechnik mit Schwerpunkt natürliche Kältemittel und Energieeffizienz haben jetzt Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung unterzeichnet. Laut Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) wurde dafür bewusst das geschichtsträchtige Gebäude der früheren Textilfachschule gewählt. Kürzinger: "Wir wollen ein Zeichen setzen, um dieses stadtbildprägende Gebäude einer adäquaten Nachnutzung zuzuführen und die verloren gegangene Fachschulausbildung in Reichenbach wieder zu beleben."

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) pflichtete ihm bei: "Begonnen hat alles mit diesem Gebäude, das in Sachsen bis in die Oberlausitz bekannt ist." Die Landesregierung bekenne sich zur Stärkung des ländlichen Raumes. Und: "Wir machen nicht, was uns Wissenschaftler empfehlen und konzentrieren uns auf Leuchttürme. Wir sind Überzeugungstäter für den ländlichen Raum und nutzen die Kompetenzen und die Wirtschaftskraft der Regionen. Eine der Stärken hier ist die Kältetechnik." Er wies darauf hin, dass diesem Thema aufgrund immer heißer werdender Sommer sowie geänderter Vorschriften in Europa eine größere Bedeutung zukomme. Landrat Rolf Keil (CDU) nannte die Ausbildung zum Kältetechniker an der Reichenbacher Berufsschule eine gute Basis.


Mit der Kooperationserklärung bekunden die Partner den Willen, in ihrem Wirkungskreis alle Möglichkeiten für die Realisierung des Kompetenzzentrums zu nutzen. Jetzt muss die Machbarkeitsstudie erstellt werden, damit die Finanzierung des Projektes gesichert werden kann. Der Unterzeichnung waren eine Präsentation der Ziele sowie eine Beratung vorausgegangen.

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