Am Mühlteich locken wieder die Exoten

Beim Indie-Musikfestival L*abore gibt es alles - außer Mainstream. Nächsten Freitag geht es los. Viele Karten gibt's nicht mehr.

Hauptmannsgrün.

Wer dabei sein will, sollte sich sputen. Noch sind ein paar Tickets für das Indie-Musikfestival L*abore erhältlich, das am kommenden Wochenende am Mühlteich steigt. Vom 26. bis 28. Juli hat dort wieder der Netzschkauer Verein Borwerk die Hoheit über Campingplatz, Sanitäranlagen und ein Stück des Teiches. 20 Bands aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Slowenien und Österreich treten auf. Dafür werden eine Waldbühne, eine Wiesenbühne, die Zeltbühne, eine Microdisco und als kleinerer Treffpunkt der Platz an der Kabeltrommel vorbereitet. Wer das gesamte Wochenende da ist, wird einen bunten Stilmix quer durch aktuelle Musikrichtungen abseits vom Mainstream hören.

Das Musikprogramm startet am Freitag um 19 Uhr. Abwechselnd werden Wald- und Zeltbühne bespielt. Mit von der Partie sind die Nachwuchsbands, die den Wettbewerb gewonnen haben. Stellar Cellar, zu Hause in Chemnitz, bietet eine mehrdimensionale Allianz von optimistischen Frequenzen. Die Musiker eröffnen das Programm, nachdem Moderator Ben aus den Niederlanden alle begrüßt hat. Das Trio Balagan aus Berlin hat sich einer Fusion von Fuzz-Driven Rock 'n' Roll, Psychedelic und Romance verschrieben. Bei Ithaka aus Dresden werden zentralasiatische und orientalische Einflüsse zu einem interkulturellen Klangerlebnis. Mit großer Besetzung reist das Avantgarde Septett Piniol aus Lyon/Frankreich an. Keyboard, je zwei Mal Gitarre, Bass und Drums sorgen für vollen Klang. Heated Land BB aus Augsburg haben mit Harfe und Kontrabass eine interessante Besetzung. Sie stehen für die Singer-/Songwriter-Szene, inspiriert vom Blues.


Nicht unbekannt in der Region ist der Arbeitskreis für moderne Instrumentalmusik AFMI um den Plauener Jörg Piesendel. Saxophon, Schlagzeug, Synthesizer und elektronische Geräusche vereinen sich zu einem speziellen Klang. Auch die Musiker von Mother Engine sind im Vogtland zuhause. Sie stehen für instrumentalen Psychedelic Rock und German Kraut Rock. Andere Bands spielen Alternative Rock, Experimentalmusik, Jazz, Electro Dance and Wave oder Beat.

Neben Nonstopp Musik gibt es ein Programm für die ganze Familie. Am Samstag um 14 Uhr kommt das Hain Manmar Puppentheater auf die Wiesenbühne. Wer bei dem familiären Festival dabei sein möchte, sollte sich möglichst schnell Karten besorgen und die Campingausrüstung zusammenpacken. Für die Verpflegung ist gesorgt. An einigen Vorverkaufsstellen gibt es keine Karten mehr, deshalb werden die unter www.festival-labore.de erhältlichen Online-Tickets empfohlen.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Dark
    20.07.2019

    Ich sehe sehr viel Müll auf dem Foto und eine Generation, die bei "Friday for Future" für die Rettung der Umwelt demonstriert. Sollte die Rettung nicht genau an der Stelle anfangen?



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