Anklage wegen Volksverhetzung

Auerbach.

Am Mittwoch muss sich vor dem Amtsgericht Auerbach ein 40-jähriger Einwohner der Stadt wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung verantworten. Nach Auskunft von Gerichtsdirektorin Inge Bahlmann soll der Mann im vorigen März auf seinem Facebook-Profil den Massenmord der Nazis an den Juden ausdrücklich gelobt und zudem den verbotenen Hitlergruß gepostet haben. Zudem wird dem Frührentner die Zerstörung des Türrahmens einer fremden Wohnung zur Last gelegt. Zwei weitere Verfahren befassen sich ebenfalls am Mittwoch mit einem Vorfall auf einer Baustelle im Göltzschtal: Ein 58-Jähriger war im März verbotenerweise in die Baustelle hineingefahren. Aus Wut darüber warf ihm laut Anklage ein 48-Jähriger eine Farbdose ins Gesicht, der Autofahrer soll ihm noch über den Fuß gefahren sein. Beide Männer bekamen Strafbefehle wegen gefährlicher beziehungsweise fahrlässiger Körperverletzung, die sie jedoch nicht akzeptieren. (bap)

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