Auf den Spuren eines spannenden Landes

Im Park der Generationen findet am Sonntag der Israelfreundetage statt. Es gibt Musik, leckeres Essen und vieles mehr.

Reichenbach.

Seit der Verein Sächsische Israelfreunde keine Israelkonferenzen mehr veranstaltet, gibt es die Israelfreundetage. Am Sonntag, 16. Juni, findet von 9.30 bis 16 Uhr die dritte Auflage im Park der Generationen Reichenbach unter dem Thema "Herzenssache" statt. Die Israelfreunde erwarten Gäste aus Israel, unter anderem Pastor Daniel Yahav aus Tiberias und die Sängerin und messianische Jüdin Carmen Esther Isenmann aus Tel Aviv. Sie ist im Schwarzwald aufgewachsen. Yahav von der Pniel-Gemeinde wird die Predigt auf Deutsch halten. Er wurde 1959 als Sohn eines Holocaust-Überlebenden in Jaffa geboren, ist Vater von sieben Kindern im Alter von drei bis 25 Jahren und war vor seiner hauptamtlichen Zeit als Pastor Generaldirektor eines erfolgreichen Unternehmens.

Für Musik und Lobpreis sorgen Martin und Ines Fritzsch mit ihrer Band. An Info- und Verkaufsständen besteht die Möglichkeit, etwas über Land und Leute zu erfahren und Waren aus Israel oder mit Bezug zum Glauben zu erwerben. Mit dabei sind die Israelläden aus Hof und Dresden sowie ein Versandhandel für Produkte aus Israel. Verschiedene Vereine und Projekte stellen sich vor, zum Beispiel der Ebenezer Hilfsfonds Deutschland oder ein Versöhnungsdienst. Für die Teilnehmer an der Buchpräsentation mit Anemone Rüger im Rahmen der Krimi-Literatur-Tage gibt es ein Wiedersehen mit der Autorin des Buches "Da gibt es nichts zu erzählen". Sie bringt auch Informationsmaterial über ihr Hilfsprojekt für Holocaustüberlebende in der Ukraine mit. Für die Verpflegung sorgen unter anderem Uwe Dziuballa vom Restaurant Schalom aus Chemnitz und die Fleischerei Schaller. Außerdem gibt es frisch gepressten Orangensaft aus israelischen Orangen. In der Pause werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Am Nachmittag stellen sich Aktivitäten in Bezug zu Israel und Juden vor, unter anderem die Handwerkerdienste und das Israelreisebüro.


Nach dem Israelfreundetag ist noch lange nicht Schluss. Wurde im vergangenen Jahr zur Eröffnung einer Ausstellung ins Rathaus eingeladen, so dreht sich diesmal alles um Musik. Ab 17 Uhr wird in der Peter-Paul-Kirche das Werk "Israel Schalom" aufgeführt. Klaus Heinzmann (Musik) und Johannes Jourdan (Text) haben 1988 das zeitlose und zugleich musikgewaltige Oratorium für Chor, Solisten, Sprecher, Orchester und Band als Hommage an die Stadt Jerusalem geschaffen. Die Kirchgemeinde Mülsen hat das musikalische Projekt unter Leitung von Uta und Michael Roßner gestemmt und ist damit in mehreren Orten unterwegs. Etwa 90 Mitwirkende laden die Zuhörer mit Liedern in Deutsch, Hebräisch und Jiddisch sowie abwechslungsreicher Musik und Sprechtexten auf eine Reise durch die Jahrtausende währende Geschichte Israels von den biblischen Anfängen bis zur Gegenwart ein. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

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