Aufzug-Bau findet Zustimmung

Gehbehinderte Besucher können bald das Neuberinhaus ohne Barrieren nutzen. Das wird als Glücksfall gesehen.

Reichenbach.

Der Einbau eines Personenaufzuges im Neuberinhaus Reichenbach findet im Vogtland Zustimmung. Von einem Glücksfall sprach der CDU-Fraktionschef im Kreistag und frühere Reichenbacher Oberbürgermeister, Dieter Kießling. Plauens Stadtoberhaupt Ralf Oberdorfer (FDP) nannte es im Kreisausschuss eine "richtige Maßnahme", den nordvogtländischen Kultur-Standort Reichenbach durch die Schaffung von Barrierefreiheit zu stärken. Dezernent Lars Beck aus dem Landratsamt sprach von einer erfreulichen Investition.

Von den kalkulierten 631.000 Euro kommen 530.000 als Förderung von der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Die an einer Aufwertung stark interessierte Stadt Reichenbach trägt zehn Prozent der Kosten. Selbst die durch den notwendigen Bau einer Rampe notwendigen 103.000 Euro Mehrkosten fördere die SAB ebenfalls zu 90 Prozent, freute sich Beck. Das Neuberinhaus gehört dem Vogtlandkreis. 2015 hatte der damalige Geschäftsführer der kreiseigenen Vogtland Kultur GmbH, Jens Pfretzschner, erstmals Pläne für einen Personenaufzug präsentiert, die im wesentlichen mit den jetzigen übereinstimmen.

Mit einem Innenmaß von 1,50 mal 2,50 Meter soll der Aufzug für Lasten bis 1875 Kilogramm oder 25 Personen ausgelegt sein. Die Arbeiten laufen seit dem 13. Juli. Vor allem der Große Saal, für gehbehinderte Personen bislang nur über einen Hintereingang zu erreichen, soll künftig keine Hürde mehr darstellen. Bis Ende 2020 soll das Vorhaben fertiggestellt sein.

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.