Baustellen kosten Nerven in Netzschkau

Verkehrsführung geändert - Anregung von Anwohnern einbezogen

Netzschkau.

Veränderte Verkehrsbedingungen waren in der vergangenen Stadtratssitzung in Netzschkau ein heißt diskutiertes Thema: Ein Bürger hatte angefragt, warum die Verkehrsführung auf der Mühlstraße, den Einheimischen besser als Saugraben bekannt, verändert wurde. Baustellen auf der Andreas-Schubert-Straße haben dann noch zusätzlich zur Verwirrung beigetragen.

Der Netzschkauer Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) erklärte zu der Anfrage, dass es Anregungen von Anwohnern für diese Einbahnstraßenregelung gegeben habe. Nicht immer sei dort der Begegnungsverkehr unproblematisch gewesen. Bei einigen Grundstücken sei es schwierig, bei in beiden Richtungen fließendem Verkehr auf die Straße aufzufahren. Ein Problem bei der Umsetzung des Vorhabens sei die Sicherung des Winterdienstes gewesen, wurde zudem angeführt. Die städtische Verwaltung habe jedoch herausgefunden, dass Winterdienstfahrzeuge auch entgegen der Einbahnstraße fahren dürfen. Das machte schließlich den Weg für die neue Beschilderung frei. Zurzeit werden die Netzschkauer Einwohner und Autofahrer durch zahlreiche Kleinbaustellen geplagt, die überwiegend mit dem weiter fortschreitenden Ausbau der Telekommunikation zu tun haben. Die Plauener Straße kann zwischen dem Kreisverkehr und der Straße der Einheit nicht befahren werden, sondern nur im Gegenverkehr. An anderen Stellen muss man aufgestellten Barrieren ausweichen.

Aufgehoben ist die Sperrung der Dorfstraße in Lambzig. Dort geht der Ausbau mit Glasfaserkabel auf die Zielgerade. Schnelles Internet haben die Anwohner trotzdem nicht. Nach Auskunft durch Mitarbeiter des dort tätigen Unternehmens werde die Telekom die Anschlüsse in den Häusern voraussichtlich zwischen April und Juni des kommenden Jahres verlegen. Fertig ist die Fußgängerampel an der Hohen Straße/Elsterberger Straße in Höhe Nettomarkt. Seit dieser Woche können Fußgänger die viel befahrene Straße gefahrlos überqueren.

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