Bürgerbus macht Senioren mobil

Das Projekt hat sich in Lengenfeld zum Erfolg entwickelt. Es gibt genügend Fahrgäste und Fahrer. Für Ältere bietet es Erlebnisse, auf die sie nicht mehr zu hoffen wagten.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Zeitungss
    06.01.2019

    Die Freude über den Bürgerbus ist beachtlich, wer unter diesen Umständen das Ding steuert und zu welchen Bedingungen, ist dabei vollkommen gleich, es betrifft die Fahrgäste nicht. Wenn das Verfahren zur Lohndückerei erst einmal Fuß gefasst hat, wird der eine ohne andere Zeitgenosse doch einmal wach, einen gestandenen Vogtländer dürfte es allerdings nicht anheben. Wer die Medien verfolgt, wird erstaunt feststellen, EHRENAMTLICH macht sich immer mehr breit, staatliche Aufgaben haben schon einen beachtlichen Anteil. Leider gibt es genügend Leute, welche sich mit einem feuchten Händedruck entlohnt fühlen, für Aufgaben der Daseinsführsorge ist das schon ein starkes Stück, dort werden die Erfinder dekoriert, weil doch alles so gut und preiswert funktioniert.

  • 4
    0
    Zeitungss
    04.01.2019

    BÜRGERBUS, eine feine Sache für die Nutzer, wie dem FP-Beitrag zu entnehmen ist. Hier werden aktiv Lohndrücker von Leuten herangezogen, welche selbst in ihrer Funktion überbezahlt sind und selbst nie auf solch die Idee kommen würden, einen Bürgerbus ehrenamtlich zu steuern. Der ÖPNV-Boss Müller und Bürgermeister Bachmann haben wohl vergessen, dass der ÖPNV zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehört und nicht ein Modell zur Vermeidung von Lohnkosten ist. Hier ist der Gedanke schon strafbar und zeigt eigentlich wieder einmal, wie ordentliche Entlohnung in Sachsen gemeint ist. Für das eingesparte Geld (falls nicht anders verprasst) kann gelegentlich wieder ein Sonderzug gesponsert werden, um Leute anzuwerben.
    Der sozialen Frau Zimmermann ist bisher zu diesem Thema auch noch nichts eigefallen, was mich durchaus stutzig macht.
    Nichts gegen einen Bürgerbus, welcher in den ÖPNV integriert ist, allerdings nicht unter den derzeitigen Voraussetzungen, wo einige Unbezahlte die Arbeit verrichten und die Erfinder sich feiern lassen, nicht zuletzt in der FP.
    Zum Schluss noch die Frage, wieviel Runden haben denn die Erfinder schon ehrenamtlich gedreht, oder wäre besser gefragt, was ist an dieser Erfindung privat hängen geblieben ??? Ich fürchte, man wird es nicht beantworten wollen. Den beteiligten Ehrenamtlichen kann man nur bestätigen, der Begriff Marktwirtschaft ging voll und ganz an ihnen vorbei. Wer unbedingt Beschäftigung braucht, dem sei noch gesagt, es gibt sogar bezahlte und nicht einmal wenig.



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