Calliope tanzt aus der Reihe

Zum 50. Konzert gibt's interdisziplinäre Kunst

Reichenbach/Mylau.

Man kann getrost sagen: Pünktlich zum 50. Konzert der Calliope-Kammermusik-Reihe am 15. September auf Burg Mylau tanzt das Musikformat aus der Reihe. Darf sich das Publikum dann ab 17 Uhr doch auf einen die klassischen Fesseln sprengenden Jubiläums-Mix aus Tanz, Musik und Bilderausstellung freuen. "Es wird in der Tat ein außergewöhnlicher wie begeisternder Abend", sagt Veranstalterin Sarah Stamboltsyan, die im Futurumverein Vogtland einen ebenso erwartungsvollen Gastgeber gefunden hat.

Neben dem Programm mit einer Symbiose aus Gesang, Tanz, Gitarren- und Flötenmusik erwartet die Besucher eine noch bis November gezeigte Bilderausstellung mit Werken der Zwickauer Maskenbildnerin und Malerin Camü (Caroline Müller-Karl). Die Exposition sorgt für einen vielfarbigen Rahmen, in dem die Musiker ihre Improvisationen frei entfalten.

Die Sängerin und Tänzerin Isabel Wamig und die Flötistin Xueqing Wang haben sich an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und zusammen mit Micha Lorenz, der Gitarre im Fach Jazz und Pop in den Niederlanden studierte, ein Trio gegründet. "Die Künste verbindet die eine, für uns so wertvolle, gemeinsame Sprache, deren Schönheit uns inspirieren, erfüllen und erheben kann", sagt Isabel Wamig dazu. Das Trio gestaltet viele seiner Konzertprogramme mit einem Anteil an freien Improvisationen und oft in einer Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern aus verschiedenen Stilrichtungen. Die meisten Projekte sind interdisziplinär und international besetzt.

In der Pause des Jubiläums-Konzerts wird den Gästen ein Büfett mit warmen und kalten Speisen sowie auch ein Dessert angeboten. Das Büfett, der Besuch des Museums auf der Burg und der Ausstellung sowie das Konzert sind im Preis (Erwachsene 20 Euro, Schüler zehn Euro) inbegriffen. (gem)

Für den Calliope-Abend am 15. September auf Burg Mylau wird um Karten-Reservierung unter Telefon 03765 69579 gebeten. Die Konzertkasse öffnet 16 Uhr, Einlass in den Ratssaal ist ab 16.30 Uhr. Behindertengerechter Zugang ist möglich - bei Bedarf dazu im Museum anfragen.

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