Der Minister sagt in Hauptmannsgrün Danke

Die Erweiterung der Grundschule startet im nächsten Jahr. Gestern gab's erstmal viel Lob für die Grundschullehrer.

Hauptmannsgrün.

Kultusminister Christian Piwarz (CDU) ist gestern nicht nur mit einem Fördergeldbescheid über 132.000 Euro für die weitere Modernisierung und Erweiterung der Grundschule nach Hauptmannsgrün gekommen. Der Minister hatte für die Schüler Bücher dabei - und für die Lehrer Lob. "Die Grundschule ist die Basis für Oberschule und Gymnasium, sie kann Schülern alles ermöglichen oder verbauen. Und die Grundschule ist elementar für kleine Orte, die ihre Leute halten wollen. Das haben wir viel zu lange vergessen. Aber die Zeit der Schulschließungen ist vorbei, wir gehen jetzt neue Wege."

Besonders Grundschule mit jahrgangsübergreifendem Unterricht - in Hauptmannsgrün im dritten Jahr praktiziert - verlange Lehrern viel ab, sagte Piwarz: "Ich bin heute auch hier, Ihnen das zu sagen, das lag mir am Herzen." Schulleiterin Undine Grimm nahm das Lob gerne und stellvertretend entgegen. "Das zu hören, das tut gut", sagte sie und berichtete über den Schulalltag: Der neue Unterricht kommt an, die Lernerfolge sprechen sich herum. Jetzt sind drei Kinder aus Reichenbach und Lengenfeld eingeschult worden, deren Eltern sich bewusst für Hauptmannsgrün entschieden haben. "Und es gibt schon auswärtige Interessenten für 2019."

Dann ist das Schulgelände eine große Baustelle. Der lang herbeigesehnte, durch die Fördergeldsuche mehrfach verschobene und zunächst für dieses Jahr angekündigte Startschuss für den Erweiterungsneubau fällt aufgrund der derzeit guten Auftragslage im Baugewerbe erst im Frühjahr, wie Hubert Greger vom städtischen Bauamt jüngst im Gemeinderat berichtete. Der moderne, in Holz gehaltene Bau "setzt Maßstäbe", sagte der Abteilungsleiter. Etwa mit einem Grünen Klassenzimmer vor einer bewachsenen Terrasse, mit Kreativ- und Sporträumen, mit einer Schülerküche, Aufzug und Akustikdecken. Bestandteil des Millionen-Projektes ist zudem die Neugestaltung der Außenanlagen. Was dann noch fehlt, ist die Instandsetzung von Dach und Fassade des Altbaus. "Dafür geht die Fördergeldsuche bereits weiter", sagte gestern Bürgermeisterin Marion Dick.

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