Der Tod eines Lamms in Brockau nährt Wolfsverdacht

Nur noch ein Bein von einem jungen Schaf war am Freitagmorgen auf einer Koppel in Brockau zurückgeblieben. Welches Tier ist für die Tötung verantwortlich? Zwei Rissgutachter versuchen, eine Antwort zu finden.

3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    GrauerWolf
    22.05.2018

    @WilhelmTell, ein tolles Statement in eigener Sache!

    Ein vom Vogtlandkreis amtlich bestellter Wolfsbeauftragter im Ehrenamt des Naturschutzdienstes Sachsen wird mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer im Einsatz bezahlt. Die letzten Jahre im Durchschnitt ca. 400 Kilometer pro Jahr. Davon ist übrigens noch nicht einmal ein Zuchtschaf bezahlt.
    Was tut ein Wolfsbeauftragter noch? Im Jahr ca. 10 Vorträge vor Bürgern, vor Schülern, vor Interessenverbänden wie Jäger, Bauern, also vor Betroffenen, natürlich unentgeltlich gehalten. Eventuell eine Flasche Sekt oder Wein als liebevolles Dankeschön der nicht gerade mit Reichtum gesegneten Vereine und Verbände. Dazu diverse Maßnahmen im Wildtiermonitoring (Überwachungsmaßnahmen streng geschützter Wildtiere) und natürlich pro Jahr ca. 5 Weiterbildungsmaßnahmen, in allen Regionen Deutschlands, natürlich Unterkunft und Essen eigenfinanziert.
    Dieses Engagement kann für einen ehrenamtlichen Wolfsbeauftragten mit 2000 ? 3000 Euro Eigenkapital pro Jahr angesetzt werden. Eine 7 Tage-Arbeitswoche rund um die Uhr, mit Herzblut, gerne und dem Verständnis der Familie.

    So wie die ehrenamtlichen Wolfsbeauftragten, arbeiten viele Naturschutzhelfer ehrenamtlich als Ornithologe, Entomologe, Herpetologe und vielen anderen Bereichen der Natur, der Flora und Fauna für unser Vogtland!
    So, jetzt wartet auf Sie eine Anmeldung als Naturschutzhelfer des Landes Sachsen!
    Wenn nicht, schweigen sie bzw. halten die Finger weg von der Tastatur!

    Meint Ihr Grauer Wolf

  • 4
    2
    WilhelmTell
    21.05.2018

    Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, dass die Gehälter für die "Wolfsberater" (die Wölfe brauchen eigentlich keine Beratung wie sie zu leichter Beute kommen!), die Beweissicherung dass es tatsächlich ein Wolf der Übeltäter war und der ganze Verwaltungsaufwand bis zur Entschädigung der Schäfer ERHEBLICH teurer ist als wenn man sie schnell unkompliziert und kulant entschädigen würde. Oder ist das ganze Behördenbohei nur Arbeitsplatzbeschaffung im öffentlichen Dienst?

  • 3
    4
    WilhelmTell
    19.05.2018

    Werden demnächst die Wölfe grün angemalt und als Vegetarier deklariert (weil ihre bevorzugte Nutztierbeute Pflanzenfressern sind)?



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