Die ersten kehren nach Hause zurück

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Gute und schlechte Nachrichten bestimmen im Wechsel den Alltag auf dem Hof der Döbrichs. Da hören alle entsetzt vom Schicksal einer Krankenschwester, der es bei einer Explosion die Beine weggerissen hat, weil sie auf eine Mine trat. In der hauseigenen Bäckerei liegen bei einer Mitarbeiterin die Nerven blank. Etliche der Beschäftigten auf dem Hof, in der Bäckerei und im Stall haben Männer und Söhne an der Front. Besonders die Älteren seien eingeschüchtert durch die nun täglichen Schießübungen im nahen Steinbruch. Dort bereite sich die Armee auf das mögliche Eintreffen des Feindes vor. Freude hingegen herrsche bei den nach Protopopiwka geflüchteten Menschen aus Charkiw, wenn sie die Nachrichten hören. Da heißt es, dass die ukrainische Armee die der Russen zurück an die Grenze gedrängt habe. Eine Familie ist bereits nach Charkiw zurückgekehrt. Sie will ihre Arbeit dort wieder aufnehmen und hoffen, dass ihr Haus noch nicht weggebombt wurde. Eine Erledigung führte Achim Döbrich diese Woche ins rund 90 Kilometer entfernte Kropivnitzky. "Wir sehen, wie das Land vom Krieg gezeichnet ist. Überall große Löcher von Granaten. Das Land richtet sich auf einen langen Verteidigungskrieg ein. Wir sahen überall ausgehobene Schützenstellungen, Kontroll- und Verteidigungspunkte und Betonbunker." (cze)

 

freiepresse.de/ukraine-tagebuch

 

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