Ein Stadtrundgang zum Nachschlagen

Neuberin-Gesellschaft und Neuberin-Museum haben einen Stadtführer herausgegeben - mit Karte und Angaben zu markanten Orten und Personen.

Reichenbach.

Die Stadtführer Regina Möller und Wolfgang Richter haben sie bei ihren gutbesuchten Streifzügen durch die Stadt dabei, außerdem liegt die Neuerscheinung im Bürgerbüro, in der Jürgen-Fuchs-Bibliothek und im Neuberin-Museum aus - Kostenpunkt: zwei Euro. "Ich denke, das ist nicht nur für stadtgeschichtlich interessierte Leute gut angelegtes Geld. Die Stadtgeschichte, markante Plätze, Gebäude und Personen in einer Publikation kurz und knackig auf den Punkt gebracht, das gab's bisher in dieser Form nicht", sagt Wolfgang Richter.

Mit Museumschefin Marion Schulz hat der Heimatforscher den historischen Stadtrundgang unter dem Titel "Willkommen in Reichenbach" erarbeitet und im Rahmen der Schriftenreihe von Neuberin-Gesellschaft und Neuberin-Museum herausgegeben - in Form eines beidseitig bedruckten Blattes, das gefaltet bequem Platz in jeder Tasche findet. Neben wesentlichen Informationen zur Geschichte der Stadt und zum Stadtwappen bietet die Publikation mit zwei Karten Orientierung im alten und im zeitgenössischen Reichenbach. Im Stadtplan finden sich nummeriert die 17 Orte wieder, auf die der Stadtrundgang in Wort und Bild eingeht. Wer sich an die aufsteigende Nummerierung hält, beginnt seinen Rundgang auf dem Markt, steuert über Graben, Postplatz, Zenkergasse und Weinholdschule die Elisabethstraße an, um dann nach einem Schwenk zum Kirchplatz an der Ecke Museumsstraße/Lange Gasse ins Ziel zu kommen.


Der Stadtrundgang zum Nachschlagen bietet mit historischen Fotos/Darstellungen sowie zeitgenössischen Aufnahmen Orientierung und Information zugleich, die Texte gehen im Telegrammstil und chronologisch gehalten auf die Schaffung sowie die Bedeutung von Plätzen und Gebäuden ein und nennen Personen, die dazu in Beziehung gestanden haben - so etwa "Leinweber" und Mundartforscher Emil Leonhardt oder Ehrenbürger Wolfgang Mattheuer. Als Bonus - ohne eigene Nummer und ohne Platz auf der Karte - gibt's den außerhalb des Zentrums stehenden Wasserturm.

Fazit: Der Stadtführer eignet sich bestens als Nachschlagewerk, wenn es um eine schnelle Information zu markanten innerstädtischen Ecken geht. Wer die Inhalte vertiefen möchte, dem sei ein Rundgang mit Regina Möller oder Wolfgang Richter empfohlen - mit den Autografen der Stadtführer erhöht sich auch der Sammlerwert, der die Publikation natürlich ebenso auszeichnet.

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