Erzgebirger kritisiert Sören Voigts Vorstoß

Falkenstein/Aue-Bad Schlema.

Nachdem das Kultusministerium eine generelle Mundschutzpflicht für Schüler bei der Prüfung dementiert hat, kritisiert ein Stadtrat aus Aue-Bad Schlema den Falkensteiner Sören Voigt. "Ich weiß nicht, ob sich der Landtagsabgeordnete aus dem Vogtland bewusst ist, welche Lawine er mit seiner Intervention an den Schulen ausgelöst hat", teilte Tobias Andrä mit. "Wo zuvor noch ganz überwiegend Schüler und Lehrer mit Masken den Schulalltag bestritten, darf das jetzt wieder jeder handhaben wie er möchte", so Andrä, der auch Lehrer ist, weiter. Voigt hatte vergangene Woche dafür gesorgt, dass der Kultusminister sich nach dem Teilschulstart für Prüflinge explizit gegen eine Mundschutzpflicht ausspricht. Anlass war die Beschwerde eines Vaters, dessen Tochter das Auerbacher Gymnasium besucht und dort zwingend eine Maske zur Prüfung tragen sollte. Der Minister hatte das für unverhältnismäßig eingestuft. Dazu der Stadtrat aus dem Erzgebirge: "Es geht hier nicht um körperliche Unbehaglichkeiten, sondern um den Schutz von Menschenleben!" (suki)


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