Etatentwurf liegt ab Montag aus

Netzschkau plant trotz Unwägbarkeiten Projekte

Netzschkau.

Für die Jahre 2021/22 soll in der Stadt Netzschkau erneut ein Doppelhaushalt aufgestellt werden. Wie Kämmerin Ina Schiller in der Septembersitzung des Stadtrates informierte, habe die Schwierigkeit darin bestanden, belastbare Zahlen zu finden.

"Es gibt keinerlei fundierte Verlautbarung vom Land oder vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag", erklärte sie. Der Vogtlandkreis habe immerhin mitgeteilt, dass er eine Erhöhung der Kreisumlage ausschließt. Trotz vieler Unwägbarkeiten sieht der Etat 2021/22 eine Reihe von Projekten vor. Dafür wurden bereits Förderanträge gestellt.

Vom Digitalpaket für Schulen sollen die Grundschüler profitieren. Für ein neues Feuerwehrfahrzeug sind im kommenden Jahr etwa 73.000 Euro Eigenmittel notwendig. Der Bauhof soll auch ein neues Fahrzeug erhalten. Weiteres großes Thema ist der Brandschutz am Schulzentrum. "Die Schulen werden unser größter Kostenfaktor bei den Investitionen", so die Kämmerin. Im Park sind Sicherungsarbeiten für etwa 35.000 Euro notwendig. Laut Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) wolle man freiwillige Leistungen wie die Vereinsarbeit weiter fördern. Damit solle das gesellschaftliche Leben im Ort erhalten werden.

Der Haushaltsentwurf liegt vom 5. bis 13. Oktober zur Einsichtnahme in der Kämmerei aus. (pstp)

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