Fans aus aller Welt beim Festival

Das 7. Artrock-Festival in Reichenbach hat Besucher aus 22 Ländern angelockt. Einige davon haben schon die Tickets für 2020 in der Tasche.

Reichenbach.

Das Artrock-Festival in Reichenbach ist wie ein großes Familientreffen. Schon am Freitagabend gab es ein großes Hallo, als die Fans ins Neuberinhaus strömten. Vielfach war da hören: "Ihr auch wieder hier?" "Na klar, was sonst?!" Aus 22 Ländern kamen diesmal Musikanhänger in die vogtländische Provinz. Aus allen Ecken Deutschlands strömten sie herbei, aber auch mehr als 300 aus dem Ausland. Die Palette reichte von Brasilien und den USA über Norwegen, England und Frankreich bis zur Türkei und zur Ukraine. "Freie Presse" unterhielt sich mit einigen von ihnen.

Wie es sich für einen richtigen Holländer gehört, ist Aloys Martens in leuchtendem Orange gewandet, auch wenn er seit 2001 in Deutschland lebt. "Ich bin schon zum dritten Mal in Reichenbach dabei und freue mich besonders auf Mystery und Seven Steps To The Green Door, die gerade ein fantastisches Konzeptalbum vorgelegt haben", sagte er. Untergekommen ist er in der "Schönen Aussicht" in Reichenbach. Ausflüge in die Umgebung hatte er nicht vor. "Ich bin vor allem hier, um Kontakte zu knüpfen. So nah wir hier kommt man nicht überall an die Bands ran", sagte Martens, der als "The Flying Dutchman" Moderator beim Internetradio Rock Live Radio ist.

Valentina Chalaidiuk, die aus der Ukraine stammt und in Deutschland studiert, war zum zweiten Mal in Reichenbach dabei, zusammen mit einem Sylvan-Fanclub. Diesmal hatte sie auch ihre Cousine aus Charkiw mitgebracht. Einen Weg von 2500 Kilometern hatte diese dafür auf sich genommen. Untergekommen waren sie in einer Ferienwohnung. Ebenfalls eine Ferienwohnung hatten Ed van de Meerendonk mit seiner Frau und Freunden für das Festival gemietet. "Wir sind zum dritten Mal hier und kommen natürlich wegen einer ganzen Reihe von Bands. Besonders freuen wir uns auf Mystery und IQ."

Boris Stalf war aus der Schweiz, aus einem Dorf in der Nähe von Bern, mit seiner Partnerin angereist. Es war sein fünftesFestival. Seine Zelte hatte er im Hotel "Am Park" in Reichenbach aufgeschlagen. Ein Ausflug zur Göltzschtalbrücke durfte nicht fehlen. Auch er freute sich besonders auf Mystery und IQ. "Und nächstes Jahr kommen wir wieder, denn da wird Mystery erneut spielen. Das hat mir Festivalchef Uwe Treitinger verraten. Tickets für 2020 habe ich schon gekauft", strahlte er.

Aus der französischen Hauptstadt Paris zog es Veronique Stella nach Reichenbach. "Das ist mein erster Besuch beim Artrock Festival. Unbedingt hören möchte ich Mystery, IQ, Sylvan, R.P.W.L. und Arena. So ein tolles Line-Up bekommt man nirgendwo sonst geboten." Als großer Progrock-Fan habe sie immer auf dem Radar, wo etwas los ist.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...