Freifunk will auch Mylau erobern

Vom Turm der Burg aus ist ein Netz mit Routern nötig

Mylau.

´ Freies W-Lan-Internet für alle soll es künftig auch im Reichenbacher Stadtteil Mylau geben. Steffen Unger, der mit Christopher Malz für den Vogtland-Freifunk in Reichenbach aktiv ist, hat das Vorhaben jetzt in der Ortschaftsratssitzung vorgestellt.

Demnach ist der Verein Futurum Vogtland bereit, auf dem Turm der Burg Mylau Freifunk-Router anzubringen, die in alle Richtungen in die Stadt hinunter senden, und die Internetverbindung zu bezahlen. Analog zu Reichenbach, wo bereits 107 Router in Betrieb sind, brauche es dann eine große Zahl von Routern, die im Freifunk-Netz direkt miteinander kommunizieren und ein eigenes Funknetzwerk bilden. Man müsse alle 150 bis 200 Meter Privatleute und Gewerbetreibende finden, die die Geräte bezahlen und bei sich aufstellen. Unger nannte Preise von 16 und 80 Euro. Hinzu kämen Stromkosten von zirka 10 Euro pro Jahr. "Ab und und zu müsste einer noch seinen Internetzugang mit freigeben", erklärte Unger. Reichenbachs Wirtschaftsförderer Tobias Keller sagte Unterstützung zu. Man werde so einen W-Lan-Punkt im Mylauer Rathaus aktivieren.

Freies W-Lan ohne Passwort und Zeitbeschränkung gehöre heutzutage zum guten Ton. Das sei wahnsinnig interessant für Besucher, für Gaststätten und für Zimmervermieter. Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) lobte das Vorhaben. Seine Kinder nutzten auch immer das Internet dort, wo es W-Lan gibt. (gb)

vogtland.freifunk.net

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