Freizeitpark: Zukunft des Testzentrums noch offen

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In Plohn wartet man auf staatliche Vorgaben - 2G ist nicht angedacht

Plohn.

Für diese Woche ist beim Freizeitpark in Plohn noch alles klar: Wer für den Eintritt einen Coronatest benötigt, kann sich diesen umsonst beim Testzentrum auf dem Parkplatz besorgen. Doch ab 11. Oktober ist deutschlandweit Schluss mit den kostenlosen Bürgertests. Ob sich unter den neuen Bedingungen das Zentrum weiter betreiben lässt, kann Parksprecherin Katja Martin noch nicht sagen. "Das hängt sicherlich davon ab, wie viel die Tests künftig kosten sollen", sagte Martin am gestrigen Montag. "Wenn wir bei ähnlichen Beträgen wie für Selbsttests aus der Drogerie rauskommen - sagen wir mal: 3,50 Euro - sind die Leute vermutlich bereit, dies zusätzlich zum Eintritt zu bezahlen." Doch wenn von staatlicher Seite ein deutlich höherer Wert angesetzt werde, werde dies vermutlich nicht mehr der Fall sein.

"Bislang kann uns keiner sagen, wie das künftig gehandhabt wird", so Martin. "Selbst beim Gesundheitsamt weiß man dazu einfach noch nichts." Dies sei umso ärgerlicher, da potenzielle Besucher sich jetzt schon gern für die Herbstferien anmelden wollten - aber zuvor diesen Punkt gern abgeklärt hätten. "Ich kann denen dann auch nichts anderes sagen", so Martin. Dabei sei das Feriengeschäft im Herbst in finanzieller Hinsicht für den Freizeitpark äußerst wichtig. Immerhin habe man wegen Corona deutlich später in die Saison starten können als in den anderen Jahren.

Um zum Jahresende den finanziellen Verlust durch Corona zumindest etwas abzuschwächen, will man in Plohn die Saison 2021 verlängern. Während sonst schon Ende Oktober Schluss ist, hängt man in diesem Jahr noch eine Woche dran und will den Park bis zum 7. November offen lassen. "Das hängt mit den späten Herbstferien in anderen Bundesländern zusammen", sagt Katja Martin. Im Blick habe man vor allem Bayern und Thüringen.

Doch am Problem "Wie geht's weiter ab dem 11. Oktober?" ändere dies natürlich nichts. Eine mögliche Lösung dieses Dilemmas scheide aus: statt 3G einfach auf 2G umzuschwenken und nur noch Geimpfte und Genesene hineinzulassen. "Das ist für einen Familien-Freizeitpark einfach nicht machbar", ist Martin überzeugt. "Ich kenne auch keinen Freizeitpark, der in diese Richtung geht."

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