Gelungene Einstimmung auf Weihnachten

Chorprobe, statt Mathe hat sich gelohnt: In der Stadtkirche Mylau gaben die Gymnasiasten ein tolles Weihnachtskonzert.

Mylau.

Punkt 18 Uhr hat Joel Kallies der Silbermann-Orgel in der Mylauer Stadtkirche am Freitagabend die ersten Töne entlockt. Mit dem Präludium F-Dur von Johann Sebastian Bach begann das Weihnachtskonzert des Goethe-Gymnasiums. Die beiden Chöre, Solisten und Instrumentalisten sowie Sprecher hatten ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Ihre Reise in die Welt der Weihnachtslieder führte durch die Jahrhunderte und endete unmittelbar in der Gegenwart: bei selbst geschriebenen Stücken der Schulband Hausgemacht.

Die Musiker starteten mit Paul McCartneys "Wonderful Christmas time", um dann zu den hausgemachten "Kindheitshelden" überzuleiten. Der beste Mensch ist der Kindheitsheld, hatten sie ihrem Song vorangestellt. Bei anderen Liedern wurden neue Arrangements an die Vortragenden angepasst. Es erklangen Klassiker wie "Maria durch den Dornwald ging" oder "A Wonderful Christmas Time", aber auch unbekanntere Titel wie "Weihnachten ist auch für mich" oder "Huron Carol".

Die Schüler sangen im Chor a capella oder mit Klavierbegleitung. Der Grundkurs Musik Klasse 11 hatte ebenfalls mehrere Titel zusammengestellt. Die Sänger wurden durch Musiker am Klavier (Richard Hornung, Julia Zittel, Nicola Tadic), mit Geige (Leon Trommer), Bratsche (Ulisses Fedtke) und Flöten (Magdalena Bellmann, Lilly Böhm, Michelle Weck) begleitet. Die Geschwister Lydia Wetzl (Gitarre, Gesang) und Philipp Wetzl (Percussion) traten als Duo auf. Amy Seifert hatte eine Doppelfunktion. Sie spielte Gitarre und übernahm mit Clara Härtel und Hanna Gruschwitz die Ansagen. Angelina Döhler als Sprecherin rezitierte unter anderem Nicoles Songtext "Nehmt Abschied Brüder".

Zu Beginn des Konzertes hatte Pfarrerin Ulrike Penz an den Anlass für das Weihnachtsfest erinnert. Am Ende dankte Schulleiter Lutz Niepold den Schülern. Er erklärte, dass die Wahl zwischen Mathestunde und Chorprobe manchmal nicht einfach war. Die Schüler bestätigten ihm, dass sie sich im Zweifelsfall für die Chorprobe entschieden hatten.

Den Schluss bildete wie bei allen Weihnachtskonzerten das Lied "Sind die Lichter angezündet", bei dem Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer und Freunde der Gymnasiasten im voll besetzten Kirchenschiff und auf den Emporen einstimmten. Das Lied passte perfekt zur festlich erleuchteten Mylauer Kirche. An den Bänken leuchteten die Kerzen, im Altarraum der Adventsstern und die Leuchter. Für die kommende Zeit gab der Schulleiter allen einen Spruch mit auf den Weg, der Einstein zuschrieben wird: "Es ist besser, das kleinste Licht anzuzünden, als über die allgemeine Dunkelheit zu schimpfen."

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