Glosse: Drinnering

Scho lang woar de Meta nimmer hintn dr Falkenstaaner Talsperr. Ober neilich is se miet iehrn Schabberich Hans doch wieder emol zengstdingerimm gewandert. Viel is r eigefalln auf den Weg. Se hot über die Zeit simpeliert, wue mr nuch durchs Grundstück von dr Leistnerschen Villa ganz bequem nunterlaafn kunnt miet de Kinner. Des is scho längst vorbei, und dr Imweg fr alte und behinderte Leit und Mütter miet Kinnerwogn is lang bis mr endlich droa dr Talsperr is. Wie se gebaut wuern is von 1971 bis 1975 hatt de Meta emol en Eisatz miet grueßn Schüler. Staa mussten geschleppt werdn, de Sunn hot gebrennt, ober die schänn Tog miet iehrer fleißigen Mannschaft hot se nie vergessn. Und die schiene alte "Göltzschtalmühle"! Wie oft hot se miet iehrer Familie bi dr Else griene Kließ gessn. Nischt is meh do und kimmt aa net wieder! Aamol koam auf sue en Spaziergang de Fraa Zindler, die vorn Maschendrahtzaun, dr Meta entgegngeloffn. Do musst de Meta se oaredn. Erscht woar se ziemlich ufreindlich, is freindlicher wuern, wue se gemarkt hot, ass de Meta vernünftig miet iehr reden wollt. S e hot noochert drzehlt, ass se vor en Tierschutzverein e Oazeig kriegt hot, wall se iehrn Koter miet auf Berlin genumme hot, wue se wegn en Fernsehauftritt e ganzes Apartement fr siech hattn. Do musst de Meta iehrer recht gebn. Denn hätt se iehrn Koter drham gelassn, wär der vuer Angst ausgerissn wegn den vieln Gaffern, dies Grundstück sellmol belogert habn. (rmö)

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