Grüne Woche: Schaller macht Appetit auf Omas Spezialitäten

Die Reichenbacher Wurstfabrik präsentiert sich erstmals auf der weltweit größten Agrar- und Ernährungsmesse - mit "Oma Hildes Spezialitäten". Die Erfolgsmarke ist bald in ganz Ostdeutschland in aller Munde.

Reichenbach.

Seit mehreren Jahren arbeitet die Reichenbacher Wurstfabrik Walter Schaller akribisch am Ausbau ihrer Traditionsmarke "Oma Hildes Spezialitäten", die in Form von Konserven-Produkten mittlerweile in ganz Deutschland zu haben ist. "Mehr als 50 Prozent Zuwachs haben wir so generiert, Tendenz steigend", sagt Firmenchef Ralf Schaller und spricht von neuen Erfolgen: Die seit etwa zwei Jahren ebenfalls unter dem Hilde-Label produzierten SB-Produkte werden in Kürze quasi in ganz Ostdeutschland in aller Munde sein. In einer großen Abverkauf-Aktion testen allein 130 Kauflandmärkte zwischen Dresden und Kap Arkona das Wurstsortiment für die Selbstbedienungstheken. Auch andere Einzelhandelsketten und Dutzende Konsummärkte im Dresdner Raum haben Appetit bekommen.

"Das ist ein Erfolg, der das Ergebnis sehr guter Arbeit aller Mitarbeiter ist", sagt der Chef der 30 Mitarbeiter starken Traditionsfirma und spricht von mehreren für dieses Jahr geplanten Neueinstellungen. Zunächst aber steht für Ralf Schaller und drei Mitarbeiter in Berlin ein besonderer Auftritt in Sachen Oma Hilde an. Das Familienunternehmen präsentiert sich erstmals in seiner langen Geschichte auf der Freitag beginnenden Grünen Woche. "Wir schauen dort nicht so sehr auf den Umsatz. Mir geht es darum, das Image unserer SB-Produkte weiter auszubauen. Wem es an unserem Stand schmeckt, der erkennt unsere Produktlinie an der Selbstbedienungstheke wieder", sagt Ralf Schaller. Im Blick hat der Fabrikinhaber neben dem Supermarktkunden auf der weltweit größten Agrar- und Ernährungsmesse zudem den Handel der süddeutschen Bundesländer. "Da bietet die Messe eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen."

Und am Stand der Vogtländer in der Sachsenhalle kommt so schnell niemand vorbei. Seit Dienstag baut die Wurstfabrik dort eine schnittige wie traditionsbewusst gestaltete Firmen-Präsentation auf. Dazu gehören zwei riesige Fotografien. Eine von der Göltzschtalbrücke und - natürlich - das markentragende von Ralf Schallers Oma Hilde. "Das Gute an unserer Marke ist ja, dass da nichts aufgesetzt oder erfunden ist. Alles ist authentisch. Die Rezepturen hat sie einst mit Opa Walter kreiert", erzählt Ralf Schaller auch über eine neue Internet-Präsenz der Wurstfabrik: Die Homepage zeigt in Zusammenarbeit mit dem Reichenbacher Kommunikationsdesigner Eckpunkt ein Porträt der Wurstfabrik, das auch detailreich Wirken und Leben von Hilde Schaller abbildet.

Hilde Schallers Enkel Ralf und dessen Frau Kathleen bauen derweil in vierter Generation an der Firmengeschichte. In Berlin gehört dazu auch das Kochen von Kartoffelsuppe und Soljanka. Mit diesen Spezialitäten aus dem Hause Schaller werden über ein Catering-Unternehmen die Gäste in der Sachsenhalle bewirtet. Die volle Oma-Hilde-Produktpalette gibt's gleich nebenan am Schaller-Stand - die Wurstfabrik ist in diesem Jahr am Messedamm einziger Vertreter aus der Reichenbacher Ecke. In Halle 21b präsentieren sich 33 sächsische Aussteller aus Ernährungswirtschaft und Tourismus. Am Montag erwartet die Sachsen dabei am Ländertag mit Rundgang sicher hochkarätiger Besuch.

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