Häuslebauer in spe müssen sich weiter gedulden

Verzug für Baugebiet "Am Stadtpark": Planung nicht vor Ende 2018 fertig

Reichenbach.

Das in Reichenbach geplante Baugebiet "Am Stadtpark" ist ins Stocken geraten. Die Bürgerbeteiligung für den Eigenheimstandort ist jetzt abgeschlossen, jedoch sind offenbar einige Bedenken vorgebracht worden, wie zur Sitzung des Technischen Ausschusses am Montagabend bekannt wurde. Sven Hörning, Fachbereichsleiter Bau und Stadtentwicklung im Rathaus, räumte Probleme ein und deutete an, dass die Stadtverwaltung "mit den Bürgern arbeiten muss". Welche Kritikpunkte es gibt, ließ die Stadtverwaltung offen.

Für die weiteren Planungen "brauchen wir das vierte Quartal definitiv", sagte der Fachbereichsleiter. Die ersten Häuslebauer können demzufolge erst 2019 starten. Auf die Frage von Stadtrat Frank Otto (Bürgerinitiative Mylau), ob es denn Bauwillige gibt, antwortete Sven Hörning: "Es gibt Interessenten." Ins Detail ging er nicht.

Vorerst bietet der Volksfestplatz keinen schönen Anblick. Dort türmen sich Berge von Bauschutt und Trümmerteilen. Stadtrat Peter Tillack (Bürgerinitiative Bitex) bezeichnete die Situation als unbefriedigend. Sven Hörning erwiderte, es handele sich um Ablagerungen der Firma Hoch- und Tiefbau Reichenbach. "Das kommt dort wieder weg."

Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) hat die Entwicklung von Wohnungsbaustandorten in seiner Prioritätenliste für 2018 aufgeführt. Um Zuzug nach Reichenbach zu erreichen, setzt der OB auf neue Standorte für den Eigenheimbau. Das Baugebiet "Am Stadtpark" spielt dabei eine zentrale Rolle. Auf dem 21.900 Quadratmeter großen Gelände des oberen Volksfestplatzes wäre Platz für rund 20 Eigenheimgrundstücke. Auch in den Reichenbacher Ortsteilen sollen Flächen für Wohnungsbau ausgewiesen werden. In einigen Ortschaftsräten wird darüber bereits rege diskutiert.

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