Haftstrafe im Messerprozess

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Auerbach.

Wegen gefährlicher Körperverletzung ist ein 37-Jähriger am Mittwoch vom Amtsgericht Auerbach zu einem Jahr und zwei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Er soll einen Zechkumpan geschlagen und mit einem Messer verletzt haben. Bei der Auseinandersetzung im Trinkermilieu sei es um Geld gegangen. Der Angeklagte hatte eine Schlägerei eingeräumt, die Messerattacke jedoch bestritten. Auf dem Messer war seine DNA nicht gefunden worden, selbst der Staatsanwalt hielt die Beweise für nicht ausreichend und plädierte lediglich für eine geringe Geldstrafe. Die Verteidigerin will in Berufung gehen. ,,Das Urteil kann so nicht stehenbleiben'', bekräftigte sie. Sowohl der jetzt Verurteilte als auch sein leicht verletzter Kontrahent sind jeweils mehr als zehn mal vorbestraft. (bap)

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