Heinsdorfer Straße soll ab 2020 gebaut werden

Auf 700 Metern vom Annenplatz bis zum Ortsausgang ist der Ausbau geplant. Die Brücke in Höhe Bergstraße wird erneuert.

Reichenbach.

In den nächsten Jahren will der Freistaat Sachsen die Heinsdorfer Straße zwischen der Kreuzung Annenplatz und der Gemarkungsgrenze zu Heinsdorfergrund grundhaft ausbauen. Der besagte Abschnitt der Staatsstraße S 282 ist rund 700 Meter lang. Neben dem Straßenbau ist auch ein Ersatzneubau der Brücke in Höhe Bergstraße vorgesehen.

Im Zuge des Vorhabens soll nicht nur die Fahrbahn mit einem neuen Radverkehrstreifen und Pkw-Parkstreifen ausgestattet werden. Auch die Fußwege werden gebaut und nicht mehr benötigte städtische Fußgängerbrücken über den Raumbach abgebrochen. Die Bachmauer wird instandgesetzt und die Straßenbeleuchtung erneuert. Außerdem soll eine neue Bushaltestelle stadteinwärts rechts vor der Einmündung Bergstraße geschaffen werden. Auf die Stadt Reichenbach kommen dabei anteilige Kosten von 493.000 Euro zu. 376.000 Euro davon könnten aus Fördermitteln fließen, der Eigenanteil der Stadt beträgt 117.000 Euro.

Der Stadtrat stimmte einstimmig zu, das Vorhaben gemeinsam mit dem Freistaat zu realisieren und die erforderlichen Gelder in der Haushalt- und Finanzplanung ab 2019 abzusichern. Das ist Voraussetzung für eine verbindliche Vereinbarung zwischen dem Landesstraßenbauamt (Lasuv) und der Stadt, in der die Zuständigkeiten und die Finanzierung geregelt werden.

Der grobe Zeitplan des Lasuv sieht für 2019 die Medienfreilegung im Bereich der Brücke in Höhe Bergstraße und ab 2020 den Ersatzneubau der Brücke vor. Der Straßenbau mit Gehwegen, Nebenanlagen und Beleuchtung soll ab 2020/21 erfolgen.

Laut Hubert Greger, Abteilungsleiter Hoch- und Tiefbau der Stadtverwaltung, werde es im Zuge des Straßen- und Brückenbaues zu erheblichen Verkehrseinschränkungen kommen. Für den Schwerlastverkehr werde eine sehr weiträumige Umleitung eingerichtet. Für den im Baubereich ansässigen Pressenhersteller HSM wird es ebenso wie für Anwohner und Anlieger operative Regelungen geben müssen.

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