Ifa-Festival: Jubiläumsausgabe am Wochenende

Zum 20. Mal rollt am Samstag die Parade der Oldtimer des Ostens über die vogtländischen Straßen.

Reichenbach/Auerbach.

Dass am Wochenende tatsächlich schon die 20. Ausgabe des Ifa-Festivals stattfindet, kann Organisatorin Anja Strobel-Schaller selbst nicht richtig fassen: "Die Zeit ist unheimlich schnell vergangen."

Viele Teilnehmer seien von Anfang an jedes Jahr wieder dabei: "Wenn es einen erst mal erwischt hat, dann bekommt man das nicht mehr los." Bei einigen Familien rücke inzwischen schon die dritte Generation mit zum Festival an. Aber es kämen doch immer wieder auch neue Teilnehmer hinzu. Erneut sind für die Rundfahrt am Samstag rund 500 nostalgische Fahrzeuge gemeldet, die bis 1989 auf den Straßen des Ostens unterwegs - hinzu kommen dann noch die "Tagmelder", die sich kurzfristig am Start einfinden.

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Hartmut Strobel, Gründer des Festivals, arbeitet maßgeblich die Route aus, die jedes Mal anders verläuft. Diesmal ist sie rund 86 Kilometer lang und führt vom Gewerbegebiet Auerbach-West im Ortsteil Rebesgrün über Beerheide, Muldenhammer, Klingenthal, Zwota, Wohlhausen, Markneukirchen, Adorf, Mühlental, Oelsnitz, Theuma, Bergen, Oberlauterbach und Reumten-grün zurück zum Ausgangspunkt. Die Mittagspause wird bei der Firma Buffet Crampon im Gewerbepark Markneukirchen abgehalten.

Längst ist das Festival ein Wirtschaftsfaktor für die Region. Zwar kommen etwa 80 Prozent der Teilnehmer aus der Region, und viele Auswärtige übernachten kostenlos in Wohnwagen oder Zelten im Gewerbegebiet. "Doch etliche mieten sich auch Bungalows im Waldpark Grünheide oder suchen sich private Unterkünfte in Auerbach und Umgebung", so Anja Strobel-Schaller. Es reisten auch Holländer und Tschechen an - diesmal sind keine angemeldet. "Aber aus Mainz, von der Ostsee, aus Berlin oder aus Stuttgart kommen durchaus Teilnehmer zum Ifa-Festival ins Vogtland."

Die Rundfahrt startet, wie immer, am Samstag, 9 Uhr, im Gewerbegebiet Rebesgrün. Die Teilnehmer müssen am Samstag gegen 8 Uhr vor Ort sein, die Rundfahrt dauert bis etwa 15 Uhr. Am Sonntag, 9 Uhr, beginnt das Gleichmäßigkeitsfahren.

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5Kommentare
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    Täglichleser
    vor 21 Stunden

    Ein echtes Oldtimer-Treffen war das für mich nicht. Mit ausgesuchten wertvollen Oldtimern vor 1945 gebaut. DDR-Autos, die
    noch im normalen Strassenverkehr zugelassen, Trabanten ohne Ende. Eben IFA.
    Einige fuhren wahrscheinlich einfach so mit. Das hatte nichts mit Autogeschichte zu tun.

  • 2
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    Freigeist14
    vor 22 Stunden

    Täglichleser@ Sie wollen doch nicht das Oldtimer-Hobby mit dem Autowahn gleichsetzen . Diese Veteranen werden im Jahr kaum mehr als Tausend Kilometer bewegt und haben nichts mit den überzüchteten und schweren Autos von heute zu tun. Die Umweltbilanz kann sich sehen lassen .

  • 1
    2
    Täglichleser
    19.05.2019

    @Freigeist ja mir bleibt auch nichts anderes übrig als in den PKW zu steigen und loszufahren. Aber wenn wir CO2 und
    Feinstaub reduzieren wollen, dann müsste
    doch mal etwas gesagt werden gegen den
    Autowahn. Hier würde schon reichen kein Korso mehr aus Umweltgründen. Ein Krach,
    Gestank ist ja täglich an unseren Strassen und in der Luft. Und dann treffen sich die Motorsportfreunde und knattern dann am Wochenende und nicht zur Freude aller an vielen Wohnhäusern vorbei. Da gibt es auch die Mazda-Freunde und, und...Rasenmäherwettfahrten. Traktorentreffen.
    Rundflüge für Gäste zum Finanzieren dieses teuren Hobbys. Und das am Sonntag bei gutem Flugwetter. "Absolute Ruhe" im Garten. Wir sollte darüber reden.
    Auch wenn es weh tut. War auch schon im
    Horch-Museum. Finde den Trabant kultig.
    Aber einatmen möchte ich ihn nicht mehr.

  • 3
    3
    Freigeist14
    18.05.2019

    Täglichleser@ lassen Sie mal die Kirche im Dorf . Diese Autos sind Teil der Automobilgeschichte und Kulturpflege. Außerdem werden diese Fahrzeuge kaum -und im Winter gar nicht - bewegt . Solch altes Blech mit viel Aufwand zu erhalten ist echte Nachhaltigkeit und die blaue Fahnen am Auspuff für kurze Zeit zu verantworten .

  • 2
    4
    Täglichleser
    18.05.2019

    Wer die alten Zweitakter sehen will, sollte ins Museum gehen oder wie hier zum
    Stellplatz fahren und diese Oldies bewundern. Der Korso müsste wegfallen.
    Das will doch nicht jeder sehen und trotzdem bekommen wir diesen Gestank vor unseren Häusern präsentiert.
    Hier beginnt der Kampf gegen Klimawandel. Wenn die Kommune eine
    Reduzierung dieser Veranstaltungen verhängen würde, könnten vielleicht einige
    über ihr umweltschädliches Hobby nachdenken. Für blühende Wiesen, für Kleingärten, für Natur und Umwelt sehe ich
    in der Region wenig Förderung. Aber für Luftverpester gibt es noch Geld. Und dann
    sollen wir noch dieser Truppe zujubeln.



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