Immobilien behalten trotz Corona ihren Wert

Einfamilienhaus in Reichenbach kostet im Schnitt 150.000 Euro

Reichenbach.

Der Immobilienmarkt in Reichenbach zeigt sich auch in der Corona-Krise robust. Im vergangenen Jahr sind die Preise für Eigenheime, Häuser und Baugrundstücke leicht gestiegen. Aktuell kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus durchschnittlich 150.000 Euro. Das geht aus der Studie "LBS Markt für Wohnimmobilien 2020" hervor, die jetzt vorgestellt wurde.

Lars Irmscher, Gebietsleiter der Landesbausparkasse (LBS) Ost, geht davon aus, dass Corona und die Folgen weitere Preisschübe verhindern. "Die Nachfrage nach Wohneigentum wird weiter anziehen, darum rechne ich auch nicht mit einem Preisverfall", sagt er. Wer einen Neubau plant, zahlt für erschlossenes Bauland in Reichenbach im Schnitt 40 Euro pro Quadratmeter. "Je nach Lage liegen die Preise zwischen 30 Euro und 55 Euro", so Irmscher. In Plauen und Auerbach sind es im Schnitt 60 Euro je Quadratmeter.

Reihenhäuser aus zweiter Hand liegen in Reichenbach im Schnitt bei 75.000 Euro, was gegenüber Auerbach mit 110.000 und Plauen mit 140.000 Euro eher günstig ist. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist der Trend anders. In Reichenbach kostet eine solche Wohnung mit 80 Quadratmetern durchschnittlich 72.000 Euro. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 900 Euro. Plauen und Auerbach liegen mit 650 und 750 Euro je Quadratmeter deutlich darunter. Der mittlere Quadratmeterpreis für eine vergleichbare Neubauwohnung steht in Reichenbach bei 2000 Euro.

Die aktuellen Kaufpreise für Städte über 10.000 Einwohner sind online zu finden: www.lbs-mfw.de

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