Impfzentrum Plauen erhält Unterstützung

Elsterberger Bürgermeister bekräftigt Bitte an Köpping - Bauroth macht sich "große Sorgen" um die Bürger

Plauen/Elsterberg.

Die Stadt Elsterberg unterstützt die Forderung nach einem zweiten Impfzentrum für den Vogtlandkreis neben Eich in Plauen. Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) hat sich dafür an Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) gewandt.

Bauroth bekräftigt mit seinem Schritt eine bereits von Plauens Sozialbürgermeister Steffen Zenner (CDU) geäußerte Bitte. "Das Impfzentrum in Eich mag zwar vom Objekt her geeignet sein, ist jedoch von der Lage für die Bürger der Stadt Elsterberg keine gute Idee." Es gebe keine direkte ÖPNV-Anbindung. Auch die Buslinie Elsterberg-Plauen sei im Vorjahr entfallen, zumindest gibt es da aber noch eine Anbindung über die Vogtlandbahn. Bauroth meint: "Man kann nicht einerseits über Jahrzehnte den ÖPNV für die Kleinstädte ausdünnen und anderseits erwarten, dass im Falle dieser äußerst notwendigen Impfmaßnahme die älteren Bürger in ein dezentrales Impfzentrum mit dem ÖPNV fahren ..." Bauroth fragt zudem: "Wie soll das in einem ländlich geprägten Landkreis mit einer überalterten, teilweise hoch immobilen Bevölkerung und einem dünnen ÖPNV-Netz sowie einer seit Wochen überforderten Kreisbehörde logistisch zu schaffen sein?" Er erinnert an die gegenwärtig hohen Infektionszahlen sowie Coronafälle im städtischen Pflegeheim während des vergangenen Frühjahrs. Eine Wiederholung dieses Geschehens müsse vermieden werden. "Ich mache mir große Sorgen um die Bürger der Stadt Elsterberg." (us)

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